{"id":4786,"date":"2024-12-10T18:49:29","date_gmt":"2024-12-10T17:49:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=4786"},"modified":"2024-12-12T20:30:13","modified_gmt":"2024-12-12T19:30:13","slug":"jahreschronik-2002","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=4786","title":{"rendered":"Jahreschronik 2002"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rioja Verkostung<br><\/strong>Donnerstag, 24.01.2002 im Studio der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Andreas Kr\u00e4mer von der Bodega Rioja in Bochum stellte 48 Personen an diesem Abend verschiedene Wei\u00df- und Rotweine aus dem bekanntesten Weinanbaugebiet Spaniens vor. Das Rioja-Gebiet ist das Weinaush\u00e4ngeschild Spaniens. Es besteht aus 3 Teilgebieten:<br>&#8211; Rioja Alavesa, im \u00e4u\u00dfersten Norden<br>&#8211; Rioja Alta, das Hochland im Nordwesten<br>&#8211; Rioja Baja, die Niederungen und Teile der Rebfl\u00e4che in Navarra<br><br>Es ist eine typische Rotweinregion, dem Wei\u00dfwein kommt weniger Bedeutung zu. Anhand von Dias machte er uns mit der Region bekannt. Dazu wurden schmackhafte spanische Spezialit\u00e4ten (Tapas) gereicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Weine wurden verk\u00f6stigt:<br>&nbsp;&#8211; 2000er Los Porrones, wei\u00df, Bodegas Prudenrio Larrea, Cordovin<br>&nbsp;&#8211; 1998er Puerta Vieja, wei\u00df, Bodegas Riojanos, Cenicero<br>&nbsp;&#8211; 1998er Solar de Bequer, wei\u00df, Bodegas Escudero, Gr\u00e4valos<br>&nbsp;&#8211; 2000er Los Porrones, Clarete, Bodegas Prudencio Larrea, Cordovin<br>&nbsp;&#8211; 2000er Puerta Vieja, rose, Bodegas Riojanos, Cenicero<br>&nbsp;&#8211; 2000er Oria Dorada, rot, Faustino Rivero Ulecia, Arnedo<br>&nbsp;&#8211; 1999er Los Porrones, rot, Bodegas Prudencio Larrea, Cordovin<br>&nbsp;&#8211; 1997er Lecanda Crianza, rot, Bodegas Florentino de Lecanda, Haro<br>&nbsp;&#8211; 1992er Vina Tondonia, Reserva rot, Lopez de Heredia, Haro<br>&nbsp;&#8211; 1997er Valsacro Crianza, rot, Bodegas Valsacro, Pradej\u00f6n<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Goethe und Wein<br><\/strong>Donnerstag, 07.02.2002 im Nicolaihaus in Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Schnitzius, Vorsitzender der Weinbruderschaft Mosel-Saar-Ruwer gab 25 Personen einen kleinen Einblick in den Aufbau und in die Aktivit\u00e4ten der Weinbruderschaft. Anschlie\u00dfend erz\u00e4hlte er uns, welche Rolle der Wein im Leben Goethes gespielt hat. Der regelm\u00e4\u00dfige Weinkonsum und ein intensives Interesse am Wein geh\u00f6rten ebenso zu den nat\u00fcrlichen Lebensbed\u00fcrfnissen des gro\u00dfen Dichters, wie seine Freude am Essen. In seinen Dichtungen, in vielen seiner Briefe und Niederschriften sind immer wieder Bez\u00fcge zum Wein zu finden.<br><em>Trunken m\u00fcssen wir alle sein!<br>Jugend ist Trunkenheit ohne Wein;<br>trinkt sich das Alter wieder zur Jugend,<br>so ist es wundervolle Tugend.<br>F\u00fcr Sorgen sorgt das liebe Leben,<br>und Sorgenbrecher sind die Reben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vom Vorstand wurde beschlossen, dass es zu runden Geburtstagen ab dem 50. Lebensjahr ein kleines Geschenk gibt. Der erste, der eine Flasche Wein aus den H\u00e4nden von Reiner Sch\u00e4fer in Empfang nehmen konnte, war unser Mitglied Dieter Keitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Weine wurden verk\u00f6stigt:<br>&nbsp;&#8211; 2000er Casteller Art Bacchus Q.b.A. trocken<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol 11,5%&nbsp; Rests\u00fc\u00dfe 4,8 g\/l&nbsp; S\u00e4uregehalt 5,4 g\/l<br><br>&nbsp;&#8211; 1999er Hallgartener Sch\u00f6nhell Riesling Kabinett halbtrocken<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol 11%&nbsp; Rests\u00fc\u00dfe 14,5 g\/l&nbsp; S\u00e4uregehalt 8,2 g\/l<br><br> &#8211; Refosco Colli Orientale Ca`Ronesca D.O.C.<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol 12,5%&nbsp; Rests\u00fc\u00dfe 2,3 g\/l&nbsp; S\u00e4uregehalt 4,9 g\/l<br><br>Dazu gab es Brot und K\u00e4se.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>K\u00e4se und Wein<br><\/strong>Donnerstag, 14.03.2002 in der Cafeteria der Stadtwerke Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Das kulinarische Duo \u201eK\u00e4se und Wein aus Frankreich\u201c pr\u00e4sentierte Herr Pieper aus Menden f\u00fcr 44 Personen.<br>Eine K\u00e4sevielfalt von \u00fcber 500 Sorten zusammen mit den Weinen, die zu den Besten der Welt geh\u00f6ren, bieten k\u00f6stliche kulinarische Verbindungen, die Gourmets ins Schw\u00e4rmen geraten lassen. Doch welches sind die besten Verbindungen? Feste Vorgaben lassen sich hier kaum machen, ist doch der individuelle Geschmack entscheidend. Das wichtigste Entscheidungskriterium f\u00fcr die K\u00e4se-Wein-Harmonie ist demnach die pers\u00f6nliche Vorliebe: Passend ist, was schmeckt!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gruppe 1<\/strong><br>1999er roter Bordeaux, Les Templiers, Alkohol 12%, Premiers C\u00f4tes de Bordeaux AOC, Ch\u00e2teau Du Grand Moueys, Capian Bordeaux<br><br>&nbsp;&#8211; Camembert de Normandie 45% Fett i.Tr<br>&nbsp;&#8211; Brie de Meaux 50% Fett i.Tr.<br>&nbsp;&#8211; Supreme, Weichk\u00e4se (pasteurisiert) 62% Fett i.Tr.<br><br><strong>Gruppe 2<\/strong><br>2000er Vin d&#8217;Alsace, Riesling, Alkohol 12%, AOC, Wolfberger<br><br>&nbsp;&#8211; Livarot, Rotschmier Weichk\u00e4se 40% Fett i.Tr.<br>&nbsp;&#8211; Chaumes, halbfester Schnittk\u00e4se 45% Fett i.Tr.<br>&nbsp;&#8211; St. Albray, halbfester Schnittk\u00e4se 50% Fett i.Tr.<br><br><strong>Gruppe 3<br><\/strong>2000er Rhone, Rose, Cuv\u00e9e Du Roy, Alkohol 14%, Tavel AOC<br><br>&nbsp;&#8211; Chaource, Rohmilch 50% Fett i.Tr.<br>&nbsp;&#8211; Brillat Savarin, Rohmilch 75% Fett i.Tr.<br>&nbsp;&#8211; St.Maure, pur ch\u00e9vre, Ziegenk\u00e4se 45% Fett i.Tr.<br><br><strong>Gruppe 4<br><\/strong>1998er Languedoc-Roussillon, Vin de Pays d&#8217;Oc, La Cuvee<br><br>&nbsp;&#8211; Mythique Les Vignerons du Val d&#8217;Orbieu<br>&nbsp;&#8211; M\u00fcnster, Weichk\u00e4se 45% Fett i.Tr.<br>&nbsp;&#8211; St.Agur mit Edelpilzkulturen 50% Fett i.Tr.<br><br><strong>Gruppe 5<br><\/strong>1985er wei\u00dfer Bordeaux, Ch\u00e2teau Fayon, Appellation Cadillac Contr\u00f4l\u00e9e<br><br>Roquefort Soci\u00e9t\u00e9, Marke Biene, 52% Fett i.Tr.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Dia-Vortrag Burgund und Bordeaux<br><\/strong>Donnerstag, 11.04.2002 im Studio der Lindenbrauerei in Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Von einer Reise durch die beiden Weinregionen Frankreichs, Burgund und Bordeaux, berichtete uns Peter Schampera. Auch ohne Dias (der Dia-Projektor war leider defekt) war es ein sehr interessanter und informativer Abend f\u00fcr 25 Personen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese franz\u00f6sischen Weine wurden ausgeschenkt:<br>&nbsp;&#8211; 1999er Chablis, Domaine Le Verger<br>&nbsp;&#8211; 1993er SAINT-EST\u00c8PHE, Ch\u00e2teau Ormes De Pez<br>&nbsp;&#8211; 1998er Monbazillac, Ch\u00e2teau Haut Bernasse<br>&nbsp;&#8211; 1996er Saint \u00c9milion Grand Cru, Clos Ca<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weinreise in die Ortenau<br><\/strong>vom 01.05. bis 05.05.2002<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bericht von Helmut Eichhorst.<br><br>Gutgelaunt und voller Erwartungen trafen sich am fr\u00fchen Nachmittag des 1. Mai 20 Weinfreunde im Hotel Rebenhof in Zell-Weierbach zur 2. von den Weinfreunden vom Hellweg organisierten Weinreise. Das Programm versprach ereignisreiche Tage, und wir sollten nicht entt\u00e4uscht werden.<br>Wenn man Zell-Weierbach von Offenburg kommend nach wenigen Kilometern erreicht, wird man von dem Charme des alten Ortskerns und der Heiterkeit und Ruhe, wie sie so typisch sind f\u00fcr D\u00f6rfer, in denen der Weinbau betrieben wird, sofort eingenommen. Eine Stimmung, die die n\u00e4chsten Tage pr\u00e4gen sollte.<br><br>Der Rundgang durch den Ort, als Einstimmung gedacht, erprobte unsere Regenfestigkeit, denn es setzte, just als wir ankamen, ein Landregen ein, der uns w\u00e4hrend der ganzen Reise als Dauergast begleitete. Der Tag klang aus mit einem gemeinsamen Abendessen im stilvoll umgebauten Restaurant \u201eZeller Bruck\u201c. Hier konnten wir nicht nur gute badische K\u00fcche genie\u00dfen, sondern auch erste Bekanntschaft schlie\u00dfen mit dem heimischen Wein, der uns die n\u00e4chsten Tage in immer neuen Variationen begegnen sollte.<br><br>Am folgenden Morgen war es f\u00fcr machen Langschl\u00e4fer schwer p\u00fcnktlich um 8 Uhr zum Fr\u00fchst\u00fcck zu erscheinen. Doch das vollgepackte Programm war unerbittlich. Um 9:30 Uhr erwartete uns der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der \u00f6rtlichen Winzergenossenschaft zum Sektempfang. Sein Name Basler sollte uns in der Folge noch h\u00e4ufiger begegnen und verbindet sich f\u00fcr uns seit dieser Reise mehr mit Wein als mit Fu\u00dfball. Was wir \u00fcber die Geschichte und die Bedeutung der Genossenschaft f\u00fcr die \u00f6rtlichen Winzer erfuhren, sollte sich mit Variationen bei dem Besuch weiterer Genossenschaften in den folgenden Tagen wiederholen. Alle Genossenschaften wurden aus purer Not in den 1920er Jahren gegr\u00fcndet. Durch die Realteilung bei der Erbfolge wurden die Betriebe so klein, dass eine wirtschaftliche Bewirtschaftung nicht mehr m\u00f6glich war. Das spiegelt sich heute noch in dem Umstand wider, dass der \u00fcberwiegende Teil der Genossen Nebenerwerbswinzer sind. Durch strenge Auflagen und Kontrollen versuchen die Genossenschaften Qualit\u00e4tsweinbau sicherzustellen. So wird vorgeschrieben, welche Reben wo zu pflanzen sind, wie hoch der Hektarertrag sein darf, wann gelesen wird und wie das Lesegut bewertet wird usw. Erstaunlich war, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil des Weines vor Ort im Lebensmitteleinzelhandel und in der Gastronomie vermarktet wird.<br>Nach dem Empfang f\u00fchrte uns der frisch gew\u00e4hlte Vorsitzende der Genossenschaft durch die Weinberge. In Erinnerung geblieben ist der herrliche Blick ins Rheintal bis nach Stra\u00dfburg. Der Dauerregen zwang dazu, die unter freiem Himmel geplante Winzervesper in den Weinkeller unseres F\u00fchrers zu verlegen. Dicht gedr\u00e4ngt zwischen Weinf\u00e4ssern sitzend probierten wir neuen Riesling, Wei\u00df- und Grauburgunder, M\u00fcller-Thurgau und Sp\u00e4tburgunder, ein Weinkanon, der in Variationen die kommenden Tage begleiten sollte. Zum Abschluss gab es zur Verdauung Obstbr\u00e4nde aus eigener Herstellung.<br>Beim Rundgang durch das Schulmuseum in Zell-Weierbach begegneten manche unter dem liebevoll zusammengetragenem Sammelsurium mit gemischten Gef\u00fchlen wohlbekannte Relikte aus der eigenen, vergessenen Schulzeit. Es schloss sich eine launige Schulstunde an, in der wir die Erziehungsk\u00fcnste eines Dorfschullehrers vor 100 Jahren am eigenen Leib erleben konnten.<br>Der H\u00f6hepunkt des ersten Tages bildete die Rotweinprobe in der Winzergenossenschaft, bei der frischer, reichlich servierter Flammkuchen die richtige Essensgrundlage bildete. Herr Basler 2, Ortsb\u00fcrgermeister und Winzer, kredenzte mit einer ansteckenden Freude am Weingenuss, viel Humor und Lebensweisheit eine lange Reihe vorz\u00fcglicher Rotweine. Und als der Abend schon fast zu Ende schien, tauchte ein Gesangsduo auf, dessen Darbietungen zwei, drei begeisterte S\u00e4nger unter uns dazu animierten, aus der weinseligen Truppe ad hoc einen A-Capella-Chor zu machen. Sp\u00e4t wurde es und einige hatten M\u00fche, zum Hotel zu finden.<br><br>Am n\u00e4chsten Morgen, Freitag, den 3. Mai, stand schon um 8:30 Uhr ein Bus bereit, der uns in einer Stunde ins s\u00fcdlichste Weinbaugebiet von Baden, ins Markgr\u00e4fler Land, brachte.<br>Nat\u00fcrlich kannten wir Sulzburg noch nicht, mit 2\u00bd tausend Einwohnern eine der kleinsten selbst\u00e4ndigen Gemeinden in Baden. Doch der Besuch lohnt sich. Wir wurden vom B\u00fcrgermeister pers\u00f6nlich mit heimischen Sekt im Ratssaal des in einem wundersch\u00f6n restaurierten, klassizistischen B\u00fcrgerhaus untergebrachten Rathauses empfangen. Die besondere Ehre dieses Empfanges erkl\u00e4rte sich, als der B\u00fcrgermeister sich als BVB-Fan outete; und im Stadion in Dortmund wurde die Verbindung gekn\u00fcpft. Fu\u00dfball \u00f6ffnet halt T\u00fcren. Nach dem Empfang f\u00fchrte uns der Stadtarchivar durch den Ort. Der Reichtum von Sulzburg wurde im Mittelalter durch den dort bis in die Neuzeit betriebenen Erzbergbau begr\u00fcndet. Eindrucksvoll war die sorgf\u00e4ltig renovierte, klassizistische Synagoge, die sich unauff\u00e4llig in die normale Wohnbebauung einf\u00fcgte, und die Zeugnis davon gibt, dass mal 40% der Bev\u00f6lkerung j\u00fcdischen Glaubens war. Der Rundgang endete im Bergbaumuseum, wo die gelernten Bergleute unter uns fachsimpeln konnten.<br>Der Dauerregen verhinderte die geplante Wanderung zum nahe gelegenen Weinort Laufen. So legten wir die wenigen Kilometer zur Winzergenossenschaft Laufen mit dem Bus zur\u00fcck. Attraktionen des Ortes sind neben der Genossenschaft die Staudeng\u00e4rtnerei der Gr\u00e4fin von Zeppelin und zwei Michelin-Sterne-verd\u00e4chtige italienische Lokale. Zun\u00e4chst stand eine Kellerf\u00fchrung und Weinprobe auf dem Programm, dann folgte die Besichtigung der G\u00e4rtnerei. Der Tag wurde, bevor wir nach Zell-Weierbach zur\u00fcckfuhren, in der Light-Version eines der Gourmettempel beschlossen.<br><br>Boten die ersten zwei Tage schon reichlich Gelegenheit, Weine zu probieren, so verlangte der letzte Tag das volle Stehverm\u00f6gen der Teilnehmer. Um 8:45 Uhr stand der Bus bereit, um uns durch die Ortenau zu fahren. Ein Pr\u00e4dikatsweingut und drei Winzergenossenschaften standen auf dem Programm. Dass man nicht unbedingt gro\u00df sein und teure \u00d6nologen besch\u00e4ftigen muss, um Spitzenweine zu produzieren, erlebten wir beim Weingut Andreas Laible. Etwas unsicher stiegen wir in dem kleinen Hof aus unserem Bus. Vor dem unscheinbaren Anwesen wurden wir von dem Juniorchef empfangen. Fast entschuldigend f\u00fchrte er uns durch den Betrieb. Und tats\u00e4chlich, verglichen mit dem Maschinenpark und den Gro\u00dftanks der Gro\u00dfkellereien, wirkte alles wie eine Spielzeugausgabe eines Weingutes. Beim Rundgang erschloss sich aber etwas von dem Erfolg des Gutes. Er resultiert neben den guten Lagen aus einer strikten Mengenbegrenzung und der sorgf\u00e4ltigen, differenzierten Vinifizierung auch kleinster Lagen und Mengen. Der Aufwand lohnt sich: Die Ernte ist verkauft, kaum dass sie abgef\u00fcllt ist.<br>Es folgte die Besichtigung der Winzergenossenschaften Durbach, Waldulm und Sasbachwalden \u201eAlde Gott\u201c. In allen F\u00e4llen wurden uns die Betriebe engagiert und sachkundig von den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern vorgestellt. Bei der letzten Genossenschaft fiel uns ein frischer, s\u00fcffiger Rivaner so angenehm auf, dass wir ihn beim anschlie\u00dfenden Mittagessen im benachbarten, vorz\u00fcglichen Restaurant \u201eEngel\u201c weitergetrunken haben.<br>Nach der R\u00fcckkehr nach Zell-Weierbach blieb uns kaum Zeit, um uns auf den Besuch des Gourmetfestivals anl\u00e4sslich der Badischen Weinmesse einzustellen. Mit dem \u00f6ffentlichen Bus ging es um 18 Uhr zur Messehalle nach Offenburg. Gutes Essen zu passablen Preisen, Wein, soviel man trinken mochte und Gesangs- und Tanzeinlagen bildeten den Abschluss eines langen, erlebnisreichen Tages.<br><br>Als die Gruppe am n\u00e4chsten Morgen auseinanderging, regnete es immer noch. Es st\u00f6rte uns kaum noch. Wir reisten ab in der Gewissheit, drei sch\u00f6ne, ereignisreiche Tage verlebt zu haben. Wir hoffen auf eine weitere Weinreise im n\u00e4chsten Jahr. Unser Dank gilt Reiner und Heidi Sch\u00e4fer f\u00fcr die sorgf\u00e4ltige Vorbereitung der Reise und die umsichtige Reiseleitung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weinaromen<br><\/strong>Donnerstag, 06.06.2002 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kommt die Frucht als Aroma in den Wein? Eine Antwort auf diese spannende Frage gab uns unser Mitglied Detlef Krischek. Die Rebsorte, der Boden, das Klima, die Weinbereitung und das Alter des Weins haben einen Einfluss auf den Geschmack.<br>K\u00fcnstliche, z.B. Vanille, und nat\u00fcrliche Aromen, wie z.B. Erdbeere, Kiwi, Mango und Pfirsich, konnten 32 Personen mit den unten aufgef\u00fchrten Weinen vergleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&#8211; 2001er Meersburger S\u00e4ngerhalde Rotling trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Aufricht \u201eAufricht`s Seegucker\u201c<br><br>&nbsp;&#8211; 2001er Meersburger S\u00e4ngerhalde M\u00fcller-Thurgau trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Aufricht<br><br>&nbsp;&#8211; 2001er Chenin Blanc<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Kaapzicht Estate<br><br>&nbsp;&#8211; 2001er Riesling Classic<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Joh. Bapt. Sch\u00e4fer<br><br>&nbsp;&#8211; 1999er Frei-Laubersheimer Fels Sp\u00e4tburgunder trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Ch. W. Bernhard<br><br>&nbsp;&#8211; 1998er Raisined Muscat<br>&nbsp;&nbsp; Miranda Wines<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Jahreshauptversammlung<br><\/strong>Donnerstag, 12.07.2002<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Versteigerungsweine Bernkasteler Ring<br><\/strong>Donnerstag, 22.08.2002 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Detlef Krischek stellte uns eine Anzahl Versteigerungsweine vom Bernkasteler Ring vor. Es ist die \u00e4lteste Weinversteigerungs-Gesellschaft von Mosel-Saar-Ruwer (1899). Die Weine wurden in den vergangenen Jahren von Detlef Krischek ersteigert.<br><br>Alle Riesling-Weine, die unter dem Logo des Bernkasteler Ringes zu Pr\u00e4sentationen oder Versteigerungen kommen bzw. in Verkehr gebracht werden, m\u00fcssen mindestens eine zweimalige Vorprobe bestanden haben, bevor sie vom Ring zugelassen werden.<br><br>F\u00fcr das leibliche Wohl war gesorgt, es gab K\u00e4se und Brot.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weine der Neuen Welt<\/strong><br>Donnerstag, 10.10.2002 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Reiner Sch\u00e4fer machte die 33 anwesenden mit Weinen aus 6 L\u00e4ndern von 3 Kontinenten, Amerika, Afrika und Australien, bekannt.<br><br>Neuseeland<br>&nbsp;&#8211; WitherHill&nbsp; 2001er Sauvignon Blanc<br>&nbsp;&#8211; Gunn Estate&nbsp; 2000er Chardonnay<br><br>Chile<br>&nbsp;&#8211; Tarapaca&nbsp; 1999er Chardonnay<br>&nbsp;&#8211; Los Vascos&nbsp; 2000er Cabernet Sauvignon<br><br>Kalifornien<br>&nbsp;&#8211; Woodbridge&nbsp; 1999er &nbsp;Chardonnay<br>&nbsp;&#8211; Copperidge&nbsp; 1999er &nbsp;ZinfandeI<br><br>Argentinien<br>&nbsp;&#8211; Carlos Arruza&nbsp; 2000er Malbec<br>&nbsp;&#8211; Trivento&nbsp; 2000er Merlot<br><br>S\u00fcdafrika<br>&nbsp;&#8211; Nederburg&nbsp; 1999er Pinotage<br>&nbsp;&#8211; Roodeberg&nbsp; 2000er Cuvee Cab.Sauv., Merlot, Shiraz<br><br>Australien<br>&nbsp;&#8211; Rosemount&nbsp; 2001er Shiraz<br>&#8211; Black Opal&nbsp; 2000er Cabernet Sauvignon<br><br>Zu der Verkostung wurde Brot und K\u00e4se gereicht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Festliche Sektprobe<\/strong> <strong>im S\u00e4ulenkeller der Lindenbrauerei Unna<br><\/strong>Freitag, 08.11.2002<\/p>\n\n\n\n<p>In dem S\u00e4ulenkeller der Lindenbrauerei pr\u00e4sentierte Herr Wiegand, pensionierter Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Sektkellerei Rotk\u00e4ppchen, Freyburg, mit viel Humor 7 verschiedene Sekte f\u00fcr 72 Personen.<br>Vor der Sektprobe konnten die Besucher an einer F\u00fchrung durch die Ausstellung \u201eFaszination Licht\u201c im Zentrum der Internationalen Lichtkunst in der Lindenbrauerei teilnehmen.<br>Musikalisch wurde der Abend von Herrn Jon Taylor auf dem Klavier begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Sorten wurden verkostet:<br>&nbsp;&#8211; Rotk\u00e4ppchen Brut Flascheng\u00e4rung<br>&nbsp;&#8211; Rotk\u00e4ppchen Extra trocken Flascheng\u00e4rung<br>&nbsp;&#8211; Rotk\u00e4ppchen Riesling trocken Flascheng\u00e4rung<br>&nbsp;&#8211; Rotk\u00e4ppchen trocken&nbsp;Tradition<br>&nbsp;&#8211; Rotk\u00e4ppchen halbtrocken&nbsp;Tradition<br>&nbsp;&#8211; Rotk\u00e4ppchen Rubin halbtrocken Tradition<br>&nbsp;&#8211; Rotk\u00e4ppchen Mocca Perle&nbsp;Weltneuheit!<br><br>Dazu wurden verschiedene Brotsorten, K\u00e4se und gef\u00fcllter Bl\u00e4tterteig gereicht.<br><br>Dieser Abend wurde in Kooperation mit dem Bereich Kultur und Weiterbildung der Stadt Unna durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weihnachtsessen 2002<br><\/strong>Samstag, 30.11.2002 in der Cafeteria der Stadtwerke Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Weihnachtsessen, gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des Jahres 2002, hatte der Weinverein in diesem Jahre in die Cafeteria der Stadtwerke Unna eingeladen. Wie schon im letzten Jahr, bereiteten einige Mitglieder das Essen f\u00fcr 53 Personen zu.<br>Es gab eine Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und verschiedene Nachspeisen, dazu wurden die passenden Weine gereicht.<br>Die Tische und der Raum waren sehr sch\u00f6n weihnachtlich mit Tannengr\u00fcn und Kerzen geschm\u00fcckt, es war ein festlicher und harmonischer Abend.<\/p>\n\n\n\n<p>Men\u00fcfolge<br>\u00a0&#8211; Marias Vorspeise<br>\u00a0\u00a0 Gegrillter Lachs mit Krabbendressing an Salat<br><br>\u00a0&#8211; Detlefs S\u00fcppchen<br>\u00a0\u00a0 Tr\u00fcffelsuppe von wei\u00dfen Tr\u00fcffeln<br><br>\u00a0&#8211; Heidis Sauerbraten mit marinierten Trockenpflaumen, dazu:<br>\u00a0&#8211; Brunhildes Rotkraut &amp; Apfelkompott<br>\u00a0&#8211; Als Beilage Giselas Salzkartoffeln &amp; Sp\u00e4tzle<br><br>\u00a0&#8211; Susannes Dessert \u2013 Kompositionen:<br>\u00a0\u00a0 Verschiedene Tartes<br>\u00a0\u00a0 Grie\u00dfflammerie an Himbeerso\u00dfe<br><br>Zum guten Schluss: Herzhafter K\u00e4se &amp; Brot &amp; Butter zu den Weinen des Abends<br><br>Zum Empfang:<br>\u00a0&#8211; 1999er Riesling Sekt, extra trocken, klassische Flascheng\u00e4rung<br>\u00a0\u00a0 Weingut Maringer, Mosel-Saar-Ruwer<br><br>Korrespondierende Weine zum Men\u00fc:<br> &#8211; 2000er Durbacher Kochberg, Sp\u00e4tburgunder Wei\u00dfherbst, QbA, trocken<br>\u00a0\u00a0 Weingut Durbach, Baden<br><br>\u00a0&#8211; 2001er Blankenhornsberger, Grauburgunder, Kabinett, trocken, Baden<br>\u00a0\u00a0 Staats-Weingut Freiherr von Blankenhornsburg<br><br>\u00a0&#8211; 1999er ClosD&#8217;EN Ton, Cabernet Sauvignon, DOC, trocken<br>\u00a0\u00a0 Costers del Segre, Spanien<br><br>\u00a0&#8211; 2001er Kl\u00fcsserather Bruderschaft, Riesling Auslese, lieblich<br>    Weingut Maringer, Mosel-Saar-Ruwer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rioja VerkostungDonnerstag, 24.01.2002 im Studio der Lindenbrauerei Unna Herr Andreas Kr\u00e4mer von der Bodega Rioja in Bochum stellte 48 Personen an diesem Abend verschiedene Wei\u00df- und Rotweine aus dem bekanntesten Weinanbaugebiet Spaniens vor. Das Rioja-Gebiet ist das Weinaush\u00e4ngeschild Spaniens. 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