{"id":4822,"date":"2024-12-16T17:15:19","date_gmt":"2024-12-16T16:15:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=4822"},"modified":"2024-12-19T20:08:54","modified_gmt":"2024-12-19T19:08:54","slug":"jahreschronik-2004","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=4822","title":{"rendered":"Jahreschronik 2004"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Neue deutsche Rebsorten<br><\/strong>Donnerstag, 22.01.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wunsch nach besseren, haltbareren und schmackhafteren Weinen erfordert das Z\u00fcchten leistungsf\u00e4higer erstklassiger Rebsorten, die widerstandsf\u00e4hig gegen Krankheiten und Sch\u00e4dlinge sind, und einen gesicherten Ertrag liefern. Doch bis man das Ergebnis einer Kreuzung kosten kann, vergehen mehrere Jahre.<br>Anhand der unten aufgef\u00fchrten Weine machten uns unsere Kellermeister Detlef Krischek und Dr. Ralph Tegethoff mit einigen neuen Rebsorten bekannt. 50 Personen waren anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Weine wurden verk\u00f6stigt:<br>&nbsp;&#8211; 2002er Ph\u00f6nix QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Gro\u00dfmann Windesheim \/ Nahe<br>&nbsp;&nbsp; Bacchus x villard blanc, Alkohol: 12%, Rebsorte: <em>Ph\u00f6nix<\/em><br><br>&nbsp;&#8211; 2000er Saphira Kabinett trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Sch\u00f6nhals Biebelnheim \/ Rheinhessen<br>&nbsp;&nbsp; Arnsburger x Seyve villard, Alkohol: 11,5%, Rebsorte: <em>Saphira<br><br><\/em>&nbsp;&#8211; 2002er Garanoir QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Kuhnle Weinstadt \/ W\u00fcrttemberg<br>&nbsp;&nbsp; Gamay noir x Reichensteiner Alkohol: 13%, Rebsorte: <em>Garanoir<br><br><\/em>&nbsp;&#8211; 2002er Regent QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Kuhnle Weinstadt \/ W\u00fcrttemberg<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol: 13,5%, Rebsorte: <em>Regent<br><br><\/em>&nbsp;&#8211; 2001er Langenlonsheimer Steinchen, QbA halbtrocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Clemens Langenlonsheim \/ Nahe<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol: 12,5%, Rebsorte: <em>Acolon<\/em><br><br>&nbsp;&#8211; 2000er ZwanzigNullEins trocken QbA<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Sch\u00f6nhals Biebelnheim \/ Rheinhessen<br>&nbsp;&nbsp; Saperavi Servenyi x St. Laurent, Alkohol: 13%, Rebsorte: <em>Rondo<\/em><br><br>&nbsp;&#8211; 2002er Nordheimer Kreuzberg trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Waldemar Braun Nordheim \/ Franken<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol: 4%, Rebsorte: <em>Domina<br><br><\/em>&nbsp;&#8211; 2001er Heilbronner Stiftsberg QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Sch\u00e4fer-Heinrich Heilbronn \/ W\u00fcrttemberg<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol: 13%, Barriqueausbau, Rebsorte: <em>Cabernet mitos<\/em><br><br>&nbsp;&#8211; 2000er Cabernet dorsa QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Schmitt Ilbesheim \/ Pfalz<br>&nbsp;&nbsp; Alkohol: 13,5%, Barriqueausbau, Rebsorte: <em>Cabernet dorsa<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weine der Loire<br><\/strong>Donnerstag, 19.02.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Pieper hielt einen Vortrag \u00fcber&nbsp; die verschiedenen Weinanbaugebiete der Loire, dazu wurden die dort erzeugten Weine gekostet. 48 Personen waren anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weine des Abends:<br>&nbsp;1 2000er Bouvet Ladubay, Saumur Brut Sekt, Alkohol 12,5%<br>&nbsp;2 2002er Domaine de la Bodiniere Muscadet de S\u00e8vre-et-Maine sur lie, Alkohol 12%<br>&nbsp;3 2002er Domaine du Clos de Bourg, Touraine, Sauvignon, Alkohol 12%<br>&nbsp;4 2002er La Tuilerie-Pouilly Fum\u00e9, Sauvignon, Alkohol 12%<br>&nbsp;5 2002er La Crepiniere, Sancerre, Sauvignon, Alkohol 12,5%<br>&nbsp;6 2001er Ch\u00e2teau de Montort, Vouvray, Alkohol 12%<br>&nbsp;7 2001er Les Terriades, Cabernet D\u2019Anjou, Alkohol 11,5%<br>&nbsp;8 2000er Sancerre Ros\u00e9, Pinot-noire, Alkohol 12,5%<br>&nbsp;9 2002er Les Bois Brules, Chinon, Cabernet Franc, Alkohol 12,5%<br><br>Bei der Auswertung haben diese Weine die ersten Pl\u00e4tze belegt:<br>1. Platz: Nr. 6, Ch\u00e2teau de Montort<br>2. Platz: Nr. 3, Domaine du Clos de Bourg<br>3. Platz: Nr. 5, La Crepiniere<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Auf den Spuren der Hildegard von Bingen<br><\/strong>Donnerstag, 18.03.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Charlotte Held referierte an diesem Abend \u00fcber das Leben und Wirken der Hildegard von Bingen und stellte Weine aus dem Weingut&nbsp; Klosterm\u00fchle Odernheim vor. Hildegard war die gro\u00dfe Mystikerin des Mittelalters und hatte gro\u00dfen Einfluss auf Kaiser und Bisch\u00f6fe. Sie war gleichzeitig Nonne, Musikerin, Schriftstellerin und \u00c4rztin. Was sie zu ihrer Zeit zur Achtung der Natur, zur gesunden Ern\u00e4hrung, zur Heilkunde und zur Rolle der Frau in der Gesellschaft schrieb, ist auch heute noch von Bedeutung.<br>Das Weingut Klosterm\u00fchle liegt am Fu\u00dfe des Disibodenberges. Es besteht seit \u00fcber 1000 Jahren und war ehemals ein Wirtschaftshof des Klosters, in dem Hildegard von Bingen eine Zeitlang gelebt hat.<br>Zu den Weinen wurde Brot und K\u00e4se gereicht, 51 Personen waren anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weine des Abends:<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;1&nbsp;&nbsp; Montfort Pinot Sekt brut wei\u00df<br>&nbsp; &nbsp;2&nbsp;&nbsp; 2002er Wei\u00dfburgunder trocken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;3&nbsp;&nbsp; 2003er Grauburgunder trocken<br>&nbsp; &nbsp;4&nbsp;&nbsp; 2001er Grauburgunder trocken, im Barrique gereift<br>&nbsp;&nbsp; 5&nbsp;&nbsp; 2002er Odernheimer Kloster Disibodenberg, Riesling, trocken<br>&nbsp;&nbsp; 6&nbsp;&nbsp; 2003er Odernheimer Kloster Disibodenberg, Riesling, Sp\u00e4tlese trocken<br>&nbsp; &nbsp;7&nbsp;&nbsp; 2002er Sp\u00e4tburgunder Wei\u00dfherbst trocken<br>&nbsp;&nbsp; 8&nbsp;&nbsp; 2001er Sp\u00e4tburgunder trocken, im Barrique gereift<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;9&nbsp;&nbsp; 2001er Sp\u00e4tburgunder trocken, im Barrique gereift, \u201eUnser bestes Fass\u201c<br>&nbsp;10&nbsp; Wein-Aperitif Claretum<br><br>Bei der Auswertung haben diese Weine die ersten Pl\u00e4tze belegt:<br>1. Platz: Nr. 3, Grauburgunder trocken<br>2. Platz: Nr. 5, Odernheimer Kloster Disibodenberg, Riesling, trocken<br>3. Platz: Nr. 4, Grauburgunder trocken, im Barrique gereift<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weinreise Rheinhessen<br><\/strong>von 28.04. bis 02.05.2004<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Reisebericht Ekkehard Rad\u00fcnz<br><br>Unser Reiseziel hei\u00dft zwar Rheinhessen, liegt aber in Rheinland-Pfalz.<br>Unsere diesj\u00e4hrige Weinreise f\u00fchrte uns nach Flonheim-Uffhofen, einem beschaulichen Weinbau\u00f6rtchen. Rheinhessen ist das weitr\u00e4umige Weinland zwischen Mainz, Worms, Alzey und Bingen, im Norden und Osten durch den gro\u00dfen Rheinbogen umschlossen. Rheinhessen ist mit seinen 26.500 ha Rebfl\u00e4che das gr\u00f6\u00dfte deutsche Weinbaugebiet. Es sind nicht nur die Rieslinge vom Rhein, die f\u00fcr Furore sorgen, auch die Traditionssorte Silvaner macht wieder von sich Reden. Die anderen klassischen Sorten, vor allem die Burgunder- oder die Rotweinsorten, sind ebenfalls m\u00e4chtig im Kommen. Gerade bei den Rotweinsorten erlebt Rheinhessen einen richtigen Boom. Nahezu 25% der Rebfl\u00e4chen sind inzwischen mit Dornfelder, Sp\u00e4tburgunder, Portugieser &amp; Co. bepflanzt.<br><br>Die Qualit\u00e4tsanstrengungen der rheinhessischen Winzer sind enorm und sie werden bei Pr\u00e4mierungen und Wettbewerben mit grandiosen Erfolgen gekr\u00f6nt. Gerade die junge Winzergeneration macht mit internationalem Drive enorme Qualit\u00e4tsfortschritte, ohne dabei die regionale Seele, das Terroir, ihrer Weine zu vergessen.<br>Diese Entwicklung hat 24 Mitglieder der Weinfreunde vom Hellweg e.V. aus Unna auf eine Weinreise nach Rheinhessen neugierig gemacht.<br>Standquartier war das Landhotel \u2013 Weinrestaurant Espenhof. Das wohl sch\u00f6nste Geb\u00e4ude in Uffhofen, der ehemalige Gasthof \u201ePost\u201c, ist von der Familie Espenschied vor einigen Jahren erworben und mit viel Geschmack gro\u00dfz\u00fcgig zu einem Landhotel umgebaut worden.<br><br>Nachdem die Zimmer bezogen waren, ging es auf eine erste Weinbergwanderung unter sachkundiger F\u00fchrung des Winzers und Hoteliers Wilfried Espenschied. Die Weinfreunde erfuhren viel \u00fcber Pflege des Weinbergs und vor allen Dingen \u00fcber Erntemethoden. Der Winzer Espenschied ist ein \u00fcberzeugter Anh\u00e4nger des Vollernters. Diese Technologie ersetzt ca. 120 Arbeitskr\u00e4fte und macht den Winzer bei der Ernte unabh\u00e4ngiger und schneller. Diese Einstellung wird \u2013 wie wir bei der weiteren Weinreise erfahren konnten \u2013 bei weitem nicht von allen Winzern geteilt. Ganz im Gegenteil! viele Winzer schw\u00f6ren auf die bew\u00e4hrte Lese von Hand. In der Zeit von 6 Uhr bis 8 Uhr in der Fr\u00fch bringt der Winzer Espenschied mit der Vollerntemethode Trauben mit einer Ergiebigkeit von 10.000 Litern ein. Mittags wird dann der Rotwein geerntet.<br><br>Unsere Weinbergwanderung f\u00fchrte uns durch den Flonheimer Adelberg, wo traditionell hervorragender Wein w\u00e4chst. Herr Espenschied lehrt uns: \u201eTeuer ist nicht gleich gut!\u201c Kellerwirtschaft, Hygiene, d.h. gr\u00f6\u00dfte Sauberkeit und nat\u00fcrlich das Terroir sind ausschlaggebend f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Weines.<br>Die B\u00f6den im Flonheimer Gebiet bestehen \u00fcberwiegend aus L\u00f6\u00df, auf dem alle Weinsorten wunderbar gedeihen. Das Ergebnis unserer Weinbergwanderung war vor allem das Erlebnis in der Natur bei gleichzeitiger Erkenntnis der logischen Zusammenh\u00e4nge zwischen Natur und Anbautechnik.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Abschluss unserer Weinbergwanderung kr\u00f6nte eine Weinprobe auf dem Weingut Espenhof unter der fachkundigen Leitung von Wilfried Espenschied, unterst\u00fctzt durch seine bildh\u00fcbsche Tochter, der Flonheimer Weink\u00f6nigin 2002\/ 2003, Lena Marie I..<\/p>\n\n\n\n<p>Traditionell wurde bei jeder Weinprobe auf der gesamten Weinreise von allen Teilnehmern eine Bewertung vorgenommen, die von unserem Weinfreund Peter Schampera durchgef\u00fchrt wurde. Von den 8 verkosteten Weinen des ersten Reisetages erhielt der <em>2002er Sp\u00e4tburgunder trocken, blanc de noir<\/em> die h\u00f6chste Punktzahl.<br><br>Am 2. Tag begann die Weinreise nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck mit einer Busfahrt nach Nierstein. Die Fahrtzeit nutzte Reiner Sch\u00e4fer, um uns auf den Tag einzustimmen und in das Weinanbaugebiet Rheinhessen mit seiner Rebvielfalt einzuf\u00fchren. Von den 13 deutschen Anbaugebieten ist Rheinhessen das gr\u00f6\u00dfte Anbaugebiet, bekannt vor allem durch den Silvaner.<br>Fr\u00fcher war Rheinhessen vor allem bekannt durch Weine wie z.B. \u201eLiebfrauenmilch\u201c. Diese Massenweine haben dazu gef\u00fchrt, dass Rheinhessen als Weinanbauland einen immer schlechteren Ruf erhielt und sich somit auch Absatzprobleme einstellten. Die junge Winzergeneration hat m\u00e4chtig aufger\u00e4umt und frischen Wind eingebracht. Heute werden weltweit alle erfolgreichen Wei\u00dfweine nach den Pr\u00e4missen der schonenden Traubenverarbeitung und k\u00fchlen Verg\u00e4rung vinifiziert.<br>Unser erster Stop ist Nierstein \u2013 auch die \u201ePerle an der Rheinfront\u201c genannt \u2013 und bekannt durch seine Steillagen, z.B. \u201eRoter Hang\u201c.<br><br>Vor dem Weingut Eugen Wehrheim werden wir empfangen von dem heutigen Eigent\u00fcmer, Klaus Wehrheim und seiner Frau. Die Familie Wehrheim baut bereits seit dem Jahre 1693 Wein an und bewirtschaftet heute ca. 12,6 ha. Weinbaufl\u00e4che. Hier gedeihen eine Rebenvielfalt wie Riesling, Silvaner, M\u00fcller-Thurgau, Gew\u00fcrztraminer, Scheurebe, Siegerrebe, Faberrebe, Huxelrebe, Kerner, Morio-Muskat, Portugieser sowie Sp\u00e4tburgunder. Durchschnittlich wird 1Ltr. pro Stock geerntet. H\u00f6here Ertr\u00e4ge sind zwar m\u00f6glich, werden aber aus Qualit\u00e4tsgr\u00fcnden nicht angestrebt.<br>Nach einem ersten Begr\u00fc\u00dfungstrunk auf dem Weingut Wehrheim nahmen die Weinfreunde ihre Pl\u00e4tze ein zur rollenden Weinprobe. Mit 2 typischen Weinbautraktoren, die Anh\u00e4nger zogen, auf denen B\u00e4nke und Tische montiert waren, ging es zun\u00e4chst durch den Ort Nierstein hinauf auf die steilen H\u00e4nge mit herrlichem Blick auf das Rheintal. Der Winzer selbst steuerte einen Traktor und hielt an vielen Anbaupl\u00e4tzen, deren Weine es zu verkosten galt. Insgesamt wurden 14 Weine verkostet! Eine Mittagsrast mit herzhaftem Bissen und schmackhaftem Wein machte die Fahrt rundum zu einem Natur- und Weinerlebnis.<br>Von allen verkosteten Weinen wurde der <em>2003er Niersteiner Findling, Siegerrebe-Auslese<\/em> von den Weinfreunden pr\u00e4miert.<br><br>Nach kurzer Busfahrt f\u00fchrte uns das Nachmittagsprogramm in die ber\u00fchmte Kaiserpfalz Ingelheim am Rhein. Die Pfalz zu Ingelheim wurde um 800 n.Chr. von Karl dem Gro\u00dfen erbaut. Bis ins hohe Mittelalter war sie Residenz f\u00fcr Kaiser und K\u00f6nige und immer wieder Schauplatz glanzvoller Reichstage. Arch\u00e4ologische Ausgrabungen belegen den Umbau der Anlage im 10. Jahrhundert mit der Errichtung einer gro\u00dfen Pfalzkirche, der heutigen Saalkirche. Die Befestigungsmauern und ein gro\u00dfer Wehrturm (Bolanda) gehen auf den Ausbau zur Reichsburg durch Friedrich dem I. Barbarossa im 12. Jahrhundert zur\u00fcck.<br>Nach einem sehr interessanten fachkundigen Rundgang durch die Kaiserpfalz f\u00fchrte uns ein kurzer Weg per Bus durch Ingelheim zu dem Weingut Rodensteiner Hof &#8211; Julius Wasem &amp; S\u00f6hne. Hier betreibt seit 1726 die Familie Wasem nachweislich Weinbau. In der 3. Generation lebt und arbeitet die Familie im Rodensteiner Hof, einst Sitz des Adelsgeschlechtes Ritter Hund von Saulheim und seiner Frau, Katharina, geb. von Rodenstein.<br>Aus dem Rodensteiner Hof ist inzwischen ein moderner Betrieb geworden, in dem die alte Bausubstanz neben modernster Technik erhalten und gepflegt wird. Gef\u00fchrt wird das Weingut heute von 3 Br\u00fcdern, f\u00fcr die Individualit\u00e4t und Qualit\u00e4t an erster Stelle stehen. W\u00e4hrend einer Verkostung in einem baulich wundersch\u00f6nen Probierraum erl\u00e4uterte der Winzer die Bedeutung der naturnahen und umweltbewussten Pflege der Weinberge.<br>Maxime ist: weniger Lesegut bei besserer Qualit\u00e4t! Z.Zt. bewirtschaftet die Gro\u00dffamilie eine Gesamtfl\u00e4che von 34 ha. Weinbergen. Auf terti\u00e4rem Kalkstein, bzw. auf L\u00f6\u00df und Flugsand lagern sandige oder steinige und tonige Lehmb\u00f6den. Die warmen und leichten B\u00f6den in Hanglage sind optimale Standorte f\u00fcr Rotweine \u2013 besonders f\u00fcr den Sp\u00e4tburgunder. Die schweren und nachhaltigen B\u00f6den sind ideal f\u00fcr Wei\u00dfweine von besonderem Charakter.<br>Von den 8 zu verkostenden Weinen erhielt der <em>2002er Saint-Laurent QbA trocken<\/em> die h\u00f6chste Punktzahl.<br>Den Abschluss des 2. Tages unserer Weinreise erlebten wir in Schwabenheim. In einem alten, liebevoll und mit viel Geschick und Gef\u00fchl eingerichteten Hofgeb\u00e4ude betreibt die Familie Immerheiser den Landgasthof Engel mit angeschlossenem Weingut. Ihre Produkte vertreibt die Familie sowohl in einer angeschlossenen, modern eingerichteten Vinothek als auch zur direkten Verkostung in den gem\u00fctlichen Gastr\u00e4umen des umgebauten Hofes.<br>Zum Spargel wurde vornehmlich der Riesling unter dem Produktnamen \u201eVater u. Sohn-Riesling\u201c verkostet. Hinter Vater u. Sohn verbergen sich Georg und Denis Immerheiser, die aufzeigen wollen, dass ein Generationenvertrag auch beim Weinbau gilt.<br><br>Am 3. Tag unserer Weinreise starteten die Weinfreunde wie \u00fcblich um 9 Uhr per Bus nach Gundheim. Auf dem Weingut Gutzler wurden wir willkommen gehei\u00dfen von Gerhard Gutzler und seiner Ehefrau. Das Weingut Gutzler ist weit \u00fcber Rheinhessen bekannt und hat auch im Ausland Beachtung gefunden. Die nat\u00fcrlichen Eigenschaften des Weines zu erhalten, ist das vornehmliche Ziel der Familie Gutzler. Mit der Aussage: \u201eEin gro\u00dfer Wein entsteht im Weinberg und nicht im Keller\u201c, pr\u00e4sentiert uns Gerhard Gutzler seine ausgezeichneten Weine.<br>120.000 Rebst\u00f6cke auf ca. 10 ha. bewirtschaftet die Familie Gutzler. Vornehmlich werden Riesling, der wei\u00dfe und graue Burgunder, blauer Sp\u00e4tburgunder, Silvaner, Chardonnay und Dornfelder angebaut. Die Weine von Gutzler haben ihren Preis, denn laut Gerhard Gutzler ist es kein Problem viel zu ernten, es ist viel schwieriger, wenig zu ernten.<br>Sieger der Weinverkostung durch die Weinfreunde vom Hellweg wurde der <em>1999er Dornfelder<\/em> <em>GS QbA<\/em> (3Jahre im Barrique gelagert) zum Preis von EUR 16,30.<br><br>Weiter ging es nach Framersheim zum Weingut Dr. Hinkel. Mit einem gut gek\u00fchlten Glas Sekt wurden die Weinfreunde im Innenhof des Familienweingutes von Dr. Roland Hinkel und seiner Ehefrau herzlich begr\u00fc\u00dft. In der Weinstube wartete eine reichhaltige und schmackhafte Brotzeit auf die Weinfreunde. Schon w\u00e4hrend des Essens mundeten der Riesling-Classik und der Grauburgunder trocken ausgezeichnet. Insgesamt wurden 8 Wei\u00dfweine u. Rotweine verkostet. Das h\u00f6chste Bewertungsergebnis erhielt der <em>2002er <\/em><em>Gau-K\u00f6ngernheimer Vogelsang\/ Chardonnay Eiswein<\/em><em>.<\/em> ( EUR 28,50 )<br>Weiter ging es nach Siefersheim. Hier konnten die Weinfreunde etwas Besonderes erleben.<br>Angef\u00fchrt durch eine h\u00fcbsche Kr\u00e4uterhexe, konnten wir entlang eines gew\u00f6hnlichen Feldweges zahlreiche Kr\u00e4uter kennenlernen und Interessantes \u00fcber deren Heilwirkungen oder gar Todeswirkungen erfahren. Wer h\u00e4tte gedacht, dass an einem gew\u00f6hnlichen Wegesrand Kr\u00e4uter wachsen, deren Verzehr unweigerlich zum Tode f\u00fchrt.<br>Den Abschluss des langen Tages bildete ein gem\u00fctliches Beisammensein in der Strau\u00dfwirtschaft Weingut Moebus. Unter freiem Himmel, bei guter Stimmung rund um das Hexenfeuer und Life-Musik mit keltischen Kl\u00e4ngen der Gruppe Witzun mundete das deftige Essen und s\u00fcffiger Wein.<br><br>Der letzte Tag der Weinreise f\u00fchrte uns zun\u00e4chst per Bus nach Jugenheim zum Weingut Adolf Schick. Hier wurden wir von dem heutigen Inhaber Reiner Schick und seinem Betriebsleiter bei einem gut gek\u00fchlten Glas Sekt unter einem herrlich bl\u00fchenden Baum begr\u00fc\u00dft.<br>Mit 2 Fahrzeugen f\u00fchrten uns die beiden Winzer durch die nahegelegenen Weinberge. An ausgew\u00e4hlten Stopps wurden erste Weine verkostet. Nach einem kurzen Rundgang durch das Weingut wurden insgesamt 7 Weine verkostet. Nach Meinung der Weinfreunde erhielt der <em>2003er Jugendheimer Goldberg Sp\u00e4tlese<\/em> die h\u00f6chste Punktzahl.<br>Mittags f\u00fchrte uns die Fahrt weiter nach Flomborn zum Weingut Bernhard-R\u00e4der. In zwangloser Stimmung wurde hier ein Fest zum Geburtstag einer 100-j\u00e4hrigen Hofkastanie bei Jazz, Wein Vesper, Kuchen und Kaffee gefeiert. Jeder konnte es sich nach Belieben gut gehen lassen.<br>Einen H\u00f6hepunkt unserer Weinreise bildete die Weingala in unserem Stammquartier, dem Landhotel Espenhof. Mit einem vorz\u00fcglichen Galamenue verabschiedete sich das Team vom Espenhof von den Weinfreunden vom Hellweg. Der Winzer und Hotelier Wilfried Espenschied lie\u00df es sich nicht nehmen am Essen selbst teilzunehmen und zwischen den einzelnen G\u00e4ngen die von ihm ausgew\u00e4hlten Weine zu pr\u00e4sentieren. Eine besondere \u00dcberraschung war der 2001er Cabernet Dorio trocken zum Dessert, einer Cassis-Joghurt Terrine.<br><br>Nach einem letzten Fr\u00fchst\u00fcck am Sonntagmorgen endete eine wundersch\u00f6ne Weinreise.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Der eigene Weinkeller<br><\/strong>Donnerstag 13.05.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Ein vielfach untersch\u00e4tztes Problem war Thema der Veranstaltung am sich unser Mitglied Peter Schampera mit Sachverstand und zahlreichen, praktischen Beispielen. Dass nicht jeder Wein lange gelagert werden kann, f\u00fchrte er anschaulich an einem offensichtlich im Keller \u201evergessenen\u201c Beaujolais Primeur vor. Wenn aber Qualit\u00e4t und Struktur eines Weines eine lange Lagerzeit erm\u00f6glichen oder gar erfordern, sollte dieser in abgedunkelten R\u00e4umen bei gleichm\u00e4\u00dfiger Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit aufbewahrt werden. Wie man das bewerkstelligt, dazu erhielten die 29 Teilnehmer vielf\u00e4ltige Anregungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weine des Abends:<br>&nbsp;&#8211; 2003er Gr\u00fcner Silvaner QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp; Bad D\u00fcrkheim, Pfalz&nbsp; Deutschland.<br><br>&nbsp;&#8211; 1995er Chateau Tour Belvue Cru Bourgeois<br>&nbsp;&nbsp; Haut-Medoc, Bordeaux Frankreich<br><br>&nbsp;&#8211; 1999er, 2000er, 2001er<br>&nbsp;&nbsp; Beaujolais Primeur, AOC, Frankreich<br><br>&nbsp;&#8211; 1990er Yuntero Gran Reserva, Tempranillo + Cabernet Sauvignon<br>&nbsp;&nbsp; La Mancha&nbsp; Spanien<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Dornfelder QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp; Pfalz&nbsp; Deutschland<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Eiswein<br>&nbsp;&nbsp; Pfalz&nbsp; Deutschland<br><br>&nbsp;&#8211; 1990er Briedeler Herzchen Riesling Auslese<br>&nbsp;&nbsp; Briedel, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Mitgliederversammlung<br><\/strong>Mittwoch, 30.06.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weinerlebnis Rheinhessen<br><\/strong>15.07.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere diesj\u00e4hrige Weinreise f\u00fchrte uns f\u00fcr 5 Tage nach Rheinhessen in Deutschlands gr\u00f6\u00dftes Weinanbaugebiet. Ekkehard Rad\u00fcnz&nbsp; schilderte am heutigen Abend den Ablauf der wundersch\u00f6nen Reise. Er berichtete \u00fcber das Land, die Winzerbesuche und nat\u00fcrlich \u00fcber die k\u00f6stlichen Weine. Verkostet wurden die Siegerweine. Diese wurden bei den Proben nach der bew\u00e4hrten Methode von Peter Schampera, ermittelt. 36 Personen waren anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Weine wurden verk\u00f6stigt:<br>&nbsp;&#8211; 2003er Riesling, Siefersheimer, QbA, trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Moebus, Siefersheim<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Wei\u00dfer Burgunder Classic, QbA, halbtrocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Bernhard-R\u00e4der, Flombom<br><br>&nbsp;&#8211; 2002er Sp\u00e4tburgunder, blanc de noir, Bomheimer H\u00e4hnchen, QbA<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Espenhof, Flonheim-Uffliofen<br><br>&nbsp;&#8211; 2002er Samt Laurent, QbA, trocken<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Rodensteiner Hof, Julius Wasem, Ingelheim<br><br>&nbsp;&#8211; 1999er Dornfelder, Gundheimer Sonnenberg, QbA, Barrique gereift<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Gutzier, Gundheim<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Gew\u00fcrztraminer, Jugenheimer Goldberg, Sp\u00e4tlese, s\u00fc\u00df<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Schick, Jugenheim<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Siegerrebe, Niersteiner Findling, Auslese, s\u00fc\u00df<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Wehrheim, Nierstein<br><br>&nbsp;&#8211; 2002er Chardonnay, Gau-K\u00f6ngemheimer Vogelsang, Eiswein, edels\u00fc\u00df<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Dr. Hinkel, Framersheim<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Nachtwanderung mit dem \u201eUnnaer Nachtw\u00e4chter\u201c<br><\/strong>Donnerstag, 05.08.2004<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ungew\u00f6hnlicher Zug bewegte sich am 05.August abends durch die Unnaer Altstadt. 68 Weinfreunde und G\u00e4ste marschierten bei wundersch\u00f6nem Sommerwetter mit Weingl\u00e4sern bewaffnet in lockeren Gruppen mit dem Unnaer Nachtw\u00e4chter, Herrn Beuke, zu historischen St\u00e4tten der Stadt, lauschten interessiert seinen Erz\u00e4hlungen \u00fcber das mittelalterliche Stadtleben und am\u00fcsierten sich k\u00f6stlich \u00fcber die gekonnt eingestreuten Anekdoten. Unterwegs waren, wie konnte es anders sein, Weinst\u00e4nde aufgebaut, an denen gut gek\u00fchlte und sorgsam ausgesuchte Sommerweine warteten.<br>Wir starteten vom Handwerkerhaus am Parkplatz vor der Burg. In diesem Haus, mit Mitteln der Kulturstiftung der Stadt sorgf\u00e4ltig restauriert, wohnte und arbeitete im Mittelalter ein Leineweber. Es gibt ein beredtes Bild von der damaligen beengten Lebenswelt der einfachen Handwerker. Der Nachtw\u00e4chter, stilvoll ausstaffiert mit einem weiten Mantel, Hut mit breiter Krempe, einer Laterne und Hellebarde, stimmte uns auf die Reise ins Mittelalter ein. Dazu gab es, gewisserma\u00dfen als Wegzehrung, einen frischen Riesling aus dem Rheingau von Schloss Vollraths sowie einen Gr\u00fcnen Veltliner aus \u00d6sterreich.<br>Von dort ging es ins Nicolaiviertel, wo unter der sch\u00f6nen Kastanie vor dem Nicolaihaus neben der Geschichte von Philipp Nicolai auch die unm\u00e4\u00dfigen Trinkgewohnheiten im Mittelalter \u2013 Masse statt Klasse \u2013 Thema waren.<br>An der Stadtkirche vorbei erreichten wir \u00fcber den Krummfu\u00df das Morgentor. Am Restaurant \u201eTappas\u201c erwartete uns dessen Wirt nat\u00fcrlich mit spanischen Weinen und einem ersten kleinen Imbiss. Besonderes Interesse fand der sch\u00f6ne alte Gew\u00f6lbekeller, der stilvoll eingerichtet und f\u00fcr Feiern in kleinen Gruppen ideal ist. Die einsetzende D\u00e4mmerung, die laue Abendluft und die Wirkung des Weines erzeugten eine behaglich gelockerte Atmosph\u00e4re.<br>\u00dcber den Alten Markt f\u00fchrte uns der Weg zun\u00e4chst zum Hotel \u201eNachtw\u00e4chter\u201c, an der Ecke Gerhard Hauptmann Stra\u00dfe \/ Schulstra\u00dfe; nat\u00fcrlich ein Muss f\u00fcr jede Tour mit dem Nachtw\u00e4chter, leitet doch das Hotel seinen Namen von dem Standbild des letzten Unna Nachtw\u00e4chters Werbinsky her, dessen lebensgro\u00dfes Standbild sich an der S\u00fcdseite des Hauses befindet. Wir erfuhren, dass dieser noch bis ins letzte Jahrzehnt des19. Jahrhundert Dienst getan hat. Da der Name in Unna noch heute vorkommt, ist zu vermuten, dass von ihm nicht nur Anekdoten \u00fcberliefert sind.<br>Eingangs des Klosterwalles erwartete uns das Ehepaar Weber vor ihrem liebevoll restaurierten Fachwerkhaus. Es gab Sauvignon Blanc aus S\u00fcdafrika und Cuvee aus Semillion \/ Sauvignon Blanc aus Frankreich. Der Hausherr, ein langj\u00e4hriger Sangesbruder von Heidi Sch\u00e4fer, unterhielt passend dazu mit bekannten Weinliedern vom Rhein.<br>Bei manchen waren die Schritte schon nicht mehr so ganz sicher, als die Gruppe \u00fcber den Klosterwall zur letzten Station schlenderte, dem wundervollen Stadtgarten unseres Weinfreundes Erhard Kaiser, ein Kleinod unmittelbar unter dem Turm der Stadtkirche. Sobald man die schmale Hintert\u00fcr durchschritten hatte, war man gefangen von der Gr\u00f6\u00dfe des Gartens, den hohen B\u00e4umen und der stimmungsvollen Illumination durch Fackeln und Kerzen. Und als ob es abgesprochen war, schaltete sich, kaum dass uns der Hausherr begr\u00fc\u00dft hatte, die Beleuchtung des Turmes ein. Die Gruppe verteilte sich an den bereitgestellten Stehtischen. Wer ihn noch nicht kannte, konnte den alten Gew\u00f6lbekeller des Hauses besichtigen, der noch aus der Zeit vor dem letzten Stadtbrand stammte. Der Abend klang bei einer Scheurebe vom Kaiserstuhl und einem Rotling aus Franken harmonisch aus. Wann die letzten G\u00e4ste sich verabschiedet haben, wei\u00df der Chronist nicht genau zu berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Weine wurden verk\u00f6stigt:<br>&nbsp;&#8211; 2003er Riesling, QbA trocken \u201eSommer\u201c, Alkohol 11,5%<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Schloss Vollrads, Rheingau<br><br>&nbsp;&#8211; 2002er Gr\u00fcner Veltliner, QbA Selection trocken, Alkohol 11,5%<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Lenz Moser, Kamptal, \u00d6sterreich<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Sauvignon Blanc, QbA trocken, Alkohol 12%<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Marques de Riscal, Rueda, Spanien<br><br>&nbsp;&#8211; 2002er Cuvee (Tempranillo, Garnacha, Viura), Alkohol 12%<br>&nbsp;&nbsp; Spanien<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Sauvignon Blanc, QbA trocken, Alkohol 12%<br>&nbsp;&nbsp; Two Oceans, Western Cape, S\u00fcdafrika<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Cuvee (Semillion, Sauvignon Blanc), AOC, Alkohol 12,5%<br>&nbsp;&nbsp; Ch\u00e2teau Haut Rian, Entre deux Mers, Frankreich<br><br>&nbsp;&#8211; 2002er Scheurebe, Kabinett trocken, Alkohol 11%<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Achkarren, Kaiserstuhl<br><br>&nbsp;&#8211; 2003er Rotling, QbA, trocken, Alkohol 12%<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Bernhard V\u00f6lker, Kitzingen<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"4899\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-01-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4899\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-01-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-01-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-01.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" data-id=\"4900\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4900\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-02.jpg 1000w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-02-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-02-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" data-id=\"4902\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4902\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-03.jpg 1000w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-03-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-03-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" data-id=\"4903\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-04.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4903\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-04.jpg 1000w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-04-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-04-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" data-id=\"4901\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4901\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-05.jpg 1000w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-05-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2004-08-Nachtwaechter-05-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Riesling \u2013 K\u00f6nigin der Rebsorten<br><\/strong>Donnerstag, 09.09.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Rieslingtraube werden die vielseitigsten Weine gewonnen: trockene und&nbsp; junge trinkfertige genauso wie schwere und edle S\u00fc\u00dfweine. Der Charakter der Weine wird von den Eigenarten der jeweiligen Weinberglage bestimmt, auf der sie gewachsen sind. Das Aroma ist in der Jugend fruchtig und frisch, im Alter nimmt er dann den Duft von verwelkten Bl\u00fcten und den ber\u00fchmten Petrolton an. Nat\u00fcrlich bringen verschiedene Anbaugebiete auch unterschiedliche Weine hervor. Peter Schampera und Ralph Tegethoff&nbsp; machten uns mit gro\u00dfem Sachverstand und mit Routine mit 9 halbtrockenen Sp\u00e4tlesen des Jahrgangs 2002 aus neun deutschen Anbaugebieten bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Weine wurde verk\u00f6stigt:<br>1 &nbsp;2002er Kaatschener Dachsberg, Alkohol 12%<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Winzerhof Gussek, Naumburg, Saale-Unstrut<br><br>2 &nbsp;2001er Schlo\u00df F\u00fcrstenberg, Alkohol 11,5%<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp;Weingut Weingart, Spay, Mittelrhein<br><br>3 &nbsp;2002er Oestricher Doosberg, Alkohol 12%<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;Weingut August Eser, Oestrich-Winkel, Rheingau<br><br>4 &nbsp;2002er Mehringer Zellerberg, Alkohol 10,5%<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp;Weingut Dietmar Cl\u00fcsserath, Trittenheim, Mosel-Saar-Ruwer<br><br>5 &nbsp;2002er Weinolsheimer Kehr, Alkohol 12,5%<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingut Manz, Weinolsheim, Rheinhessen<br><br>6 &nbsp;2001er Th\u00fcngersheimer Johannisberg, Alkohol12%<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingut Schwab, Th\u00fcngersheim, Franken<br><br>7 &nbsp;2002er Raumbacher Schwalbennest, Alkohol 11,5%<br>&nbsp;&nbsp; Weingut Rohr, Raumbach, Nahe<br><br>8 &nbsp;2002er Herxheimer Honigsack, Alkohol 11,5%<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingut Petri, Herxheim am Berg, Pfalz<br><br>9 &nbsp;2002er Riesling, Alkohol 11%<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingut R.und C. Schneider, Endingen, Baden<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Auswertung haben diese Weine die ersten Pl\u00e4tze belegt:<br>1. Platz: Nr. 3, 2002er Oestricher Doosberg<br>2. Platz: Nr. 9, 2002er Riesling<br>3. Platz: Nr. 7, 2002er Raumbacher Schwalbennest<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Sherry \u2013 welch ein Wein!<br><\/strong>Donnerstag, 21.10.2004 im Vereinshaus der Kleingartenanlage \u201eLebensfreude\u201c in Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry ist ein spanischer, verst\u00e4rkter Wei\u00dfwein, der einem speziellen Reifeprozess unterzogen wurde. Dadurch entwickelt er ein nur diesem Wein eigent\u00fcmliches, an Mandeln erinnerndes Aroma. Sherry wird aus Weinen unterschiedlicher Trauben und Jahrg\u00e4nge verschnitten. Sherry ist als Herkunftsbezeichnung gesch\u00fctzt. Reiner Sch\u00e4fer machte uns mit den verschiedenen Sherrysorten bekannt. Dazu wurden k\u00f6stliche Tapas \u2013 kleine Appetithappen \u2013 zubereitet von Heidi, serviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Sherrys wurde verk\u00f6stigt:<br>1&nbsp; Fino, Bodegas Barquero, Montilla, trocken Alkohol 15%<br>&nbsp;&nbsp; zur Begleitung werden marinierte Garnelen gereicht<br><br>2 &nbsp;Manzanilla, \u201eLa Gitana\u201c, Bodegas Hidalgo, Jerez, trocken, Alkohol 15%<br>&nbsp;&nbsp; dazu munden marinierte Champignons<br><br>3&nbsp; Amontillado, Bodegas Hidalgo, Jerez, trocken, Alkohol 17,5%<br>&nbsp;&nbsp; serviert mit H\u00e4hnchenfleisch, gewickelt in Schinken und Salbei<br><br>4&nbsp; Amontillado Medium, Bodegas Hidalgo, Jerez, halbtrocken, Alkohol 15%<br>&nbsp;&nbsp; probieren Sie dazu gef\u00fcllte Oliven<br><br>5&nbsp; Oloroso, Bodegas Hidalgo, Jerez, halbtrocken, Alkohol 17,5%<br>&nbsp;&nbsp; zur Abrundung schmecken mit Schinken umwickelte Geb\u00e4ckst\u00fccke<br><br>6&nbsp; Palo Cortado, Bodegas Hidalgo, Jerez, trocken, Alkohol 17,5%<br>&nbsp;&nbsp; lassen Sie sich dazu aufgespie\u00dfte Hackb\u00e4llchen schmecken<br><br>7&nbsp; Oloroso Golden, Bodegas Sandeman, Jerez, halbtrocken-s\u00fc\u00df, Alkohol 15%<br>&nbsp;&nbsp; der herzhafte Manchego-K\u00e4se bildet eine k\u00f6stliche Erg\u00e4nzung<br><br>8&nbsp; Oloroso Cream, Bodegas Hidalgo, Jerez, s\u00fc\u00df, Alkohol 17%<br>&nbsp;&nbsp; Roquefort und Weintrauben erzeugen eine gekonnte Harmonie<br><br>9&nbsp; Pedro Ximenez, Bodegas Hidalgo, Jerez, s\u00fc\u00df, Alkohol 17%<br>&nbsp;&nbsp; ein St\u00fcck Schokoladenkuchen bildet den kr\u00f6nenden Abschluss<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Auswertung haben diese Sherrys die ersten Pl\u00e4tze belegt:<br>1. Platz: Nr. 3, Amontillado, Bodegas Hidalgo, Jerez, trocken<br>2. Platz: Nr. 5, Oloroso, Bodegas Hidalgo, Jerez, halbtrocken<br>3. Platz: Nr. 6, Palo Cortado, Bodegas Hidalgo, Jerez, trocken<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Neue \u00f6nologische Verfahren der Weinbereitung<br><\/strong>Donnerstag, 18.11.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eQualit\u00e4t ist ein intellektuelles Ph\u00e4nomen,<br>das auftritt zwischen dem Wein und dem Verkoster,<br>es steht in unabh\u00e4ngiger Beziehung zu keinem\u201c<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Richard Nelson PhD, Canada)<\/p>\n\n\n\n<p>Wird der Wein in einigen Jahren nur noch ein&nbsp; Industrieprodukt sein? Werden in Zukunft auch in Deutschland Holzchips das Eichenfass ersetzen? Die Kellerwirtschaft wird in den n\u00e4chsten Jahren vor gro\u00dfen Herausforderungen stehen. Die Antwort wird vom Konsumenten kommen. Dipl.-\u00d6nologe Mathias Gaugler, Wissenschaftler an der Lehr- und Versuchsanstalt Oppenheim, machte uns mit neuen \u00f6nologischen Verfahren der Weinbereitung bekannt und sie wurden mit den typischen Weinen in einer Vergleichsprobe vorgestellt.<br>W\u00e4hrend des Vortrags fand eine rege Diskussion statt.<br>Zu der Verkostung wurde Brot und K\u00e4se gereicht, 31 Personen waren anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Weine wurden verk\u00f6stigt:<br>&nbsp;&#8211; 2002er Silvaner \u2013 Kontrolle (mit Saccharose angereichert)<br>&nbsp;&#8211; 2002er Silvaner \u2013 mittels Umkehrosmose konzentriert<br>&nbsp;&#8211; 2002er Grauburgunder \u2013 Kontrolle (mit Saccharose angereichert)<br>&nbsp;&#8211; 2002er Grauburgunder \u2013 mittels Umkehrosmose konzentriert<br>&nbsp;&#8211; 2003er Riesling \u2013 Kontrolle (mit Saccharose angereichert)<br>&nbsp;&#8211; 2003er Riesling \u2013 mittels Umkehrosmose konzentriert<br>&nbsp;&#8211; 2002er Portugieser \u2013 Kontrolle<br>&nbsp;&#8211; 2002er Portugieser \u2013 3 g\/l Chips<br>&nbsp;&#8211; 2002er Sp\u00e4tburgunder \u2013 Kontrolle<br>&nbsp;&#8211; 2002er Sp\u00e4tburgunder \u2013 3 g\/L Chips<\/p>\n\n\n\n<p>IN VINO VERITAS \u2013 zu keiner Gelegenheit d\u00fcrfte diese Erkenntnis zutreffender sein als zu dieser \u2013 und wir sind dabei.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weingala<br><\/strong>Samstag, 04.12.2004 in der festlich geschm\u00fcckten Cafeteria der Stadtwerke Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Weinfreunde kochten f\u00fcr Weinfreunde. Doch bevor wir das schmackhafte und reichhaltige Essen genie\u00dfen konnten, spielte G\u00fcnter M\u00fcller f\u00fcr uns auf traditionsreichen Musikinstrumenten, wie z.B. dem australischen Didgeridoo und der afrikanischen Kalimba. Wir vernahmen faszinierende Kl\u00e4nge uralter Kulturen aus fernen L\u00e4ndern. Im Laufe des Abends las Karin Kotsch&nbsp; eine moderne Weihnachtsgeschichte, \u201eDie Falle\u201c von Robert Gernhardt vor.<br>Wir verlebten einen sehr sch\u00f6nen und unterhaltsamen Abend.<\/p>\n\n\n\n<p>Men\u00fckarte zur Weingala der Weinfreunde vom Hellweg e.V.:<br>Die Vorspeisen:<br>&nbsp;&#8211; Rote\u2013Beete\u2013Salat mit Walnussdressing<br>&nbsp;&#8211; Ein S\u00fcppchen zum Aufw\u00e4rmen<br>&nbsp;&#8211; Kartoffellauchcremes\u00fcppchen mit Lachs<br><br>Das Hauptgericht:<br>&nbsp;&#8211; Rehragout mit Pfifferlingen \u2013 Birne mit Preiselbeeren<br>&nbsp;&#8211; Als Beilage: Hausgemachte Sp\u00e4tzle<br><br>Zum s\u00fc\u00dfen Abschluss:<br>&nbsp;&#8211; Orangen-Mousse mit Zimtcreme<br><br>Sp\u00e4ter am Abend reichten wir:<br>&nbsp;&#8211; Ausgesuchte K\u00e4sesorten mit Brot<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu die Weine des Abends:<br>2004er Wei\u00dfburgunder Kabinett trocken<br>Weingut Leiningerhof, Kirchheim \/ Pfalz<br><br>2002er Rul\u00e4nder Kabinett trocken<br>Weingut R &amp; S Schneider, Endingen \/ Baden<br><br>2003er Tauber Edition Silvaner \/ Riesling-Cuv\u00e9e<br>Weingut Hofmann, R\u00f6ttingen&nbsp; \/ Nahe<br><br>2002er Sp\u00e4tburgunder Auslese trocken, im Barrique ausgebaut<br>Weingut Sin\u00df, Windesheim \/ Nahe<br><br>2002er Huxelrebe Auslese<br>Weingut Manz, Weinolsheim \/ Rheinhessen<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Neujahr<br>Will das Gl\u00fcck nach seinem Sinn<br>dir was Gutes schenken,<br>sage Dank&nbsp; und nimm es hin<br>ohne viel Bedenken.<br><br>Jede Gabe sei begr\u00fc\u00dft,<br>doch vor allen Dingen,<br>das, worum du dich bem\u00fchst,<br>m\u00f6ge dir gelingen.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wilhelm Busch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue deutsche RebsortenDonnerstag, 22.01.2004 im Atelier der Lindenbrauerei Unna Der Wunsch nach besseren, haltbareren und schmackhafteren Weinen erfordert das Z\u00fcchten leistungsf\u00e4higer erstklassiger Rebsorten, die widerstandsf\u00e4hig gegen Krankheiten und Sch\u00e4dlinge sind, und einen gesicherten Ertrag liefern. 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