{"id":4914,"date":"2024-12-23T16:39:09","date_gmt":"2024-12-23T15:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=4914"},"modified":"2024-12-26T14:51:56","modified_gmt":"2024-12-26T13:51:56","slug":"jahreschronik-2007","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=4914","title":{"rendered":"Jahreschronik 2007"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Neujahrsempfang<br><\/strong>Donnerstag 04.01.2007 im Nicolaihaus Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Neujahrsempfang lud Reiner Sch\u00e4fer ins Nicolaihaus ein und viele, viele kamen.<br>Am Anfang eines neuen Jahres bietet ein Treffen eine gute Gelegenheit das alte Jahr gemeinsam mit den Weinfreunden Revue passieren zu lassen und auf das neue Jahr anzusto\u00dfen.<br>F\u00fcr das leibliche Wohl war nat\u00fcrlich auch gesorgt, in fl\u00fcssiger wie in fester Form.&nbsp; Rot- und Wei\u00dfweine aus unserem Weinkeller standen zum Verkosten bereit. Dazu gab es H\u00e4ppchen, belegt mit K\u00e4se, Schinken und Forellenmousse.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-01-04-Neujahrsempfang.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zeitungsartikel<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-01-04-Neujahrsempfang-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zeitungsartikel<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rioja\u2013Weinprobe<br><\/strong>Donnerstag. 15.02.2007 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Rioja, das Weinanbaugebiet im Nordosten Spaniens, am Oberlauf des Flusses Ebro, ist wohl die bekannteste Weinregion Spaniens und geh\u00f6rt zu den bedeutendsten Anbaugebieten in Europa. Es ist international f\u00fcr hervorragende Rotweine bekannt.<br>David Schwarzw\u00e4lder, Spanienkorrespondent f\u00fcr verschiedene Weinzeitschriften und Buchautor, stellte uns die Vielfalt der Rioja-Weine vor, und gab uns einen Einblick in die Geschichte des Weinanbaus und der Anbaumethoden. Die klassischen Rioja-Weine werden aus der einheimischen Tempranillo-Traube hergestellt oder aus Cuv\u00e9es mit einem Anteil von mehr als 50% Tempranillo.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Probenfolge:<br>1&nbsp; 2005er Nostalgia, Joven; Bodegas Faustino Rivero Ulecia<br>2&nbsp; 2005er Becquer, Joven; Bodegas Escudero<br>3&nbsp; 2001er Valsacro, Joven; Bodegas Valsacro<br>4&nbsp; 2003er Florentino de Locanda, Creanza; Bodegas Fiorentino de Lecanda<br>5&nbsp; 2000er Lan, Creanza; Bodegas Lan<br>6&nbsp; 2001er Domino de Conte, Reserva, Bodegas Breton<br>7&nbsp; 1998er Marques de Caceres, Gran Reserva; Bodegas Marques de Caceres<br>8&nbsp; 1996er Coto de Imaz, Gran Reserva; El Coto de Rioja<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Auswertung haben diese Weine die ersten Pl\u00e4tze belegt:<br>1. Platz: Nr. 8&nbsp; 1996er Coto de Imaz<br>2. Platz: Nr. 6&nbsp; 2001er Domino de Conte<br>3. Platz: Nr. 3&nbsp; 2001er Valsacro<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"719\" data-id=\"4976\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4976\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-01.jpg 1000w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-01-300x216.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-01-768x552.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"536\" data-id=\"4980\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-02-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4980\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-02-1.jpg 768w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-02-1-300x209.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"799\" data-id=\"4977\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4977\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-03.jpg 1000w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-03-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-02-15-Rioja-03-768x614.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Aromaabend der Weind\u00fcfte<br><\/strong>Donnerstag, 19.04.2007 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Auf eine Reise in die Welt der Aromen lud uns Erhard Kaiser ein. Der Geruchssinn ist von allen Sinnen, die beim Weinverkosten angesprochen werden, der wichtigste. Mit diesem Sinn sind wir in der Lage tausende verschiedene D\u00fcfte und Ger\u00fcche zu unterscheiden. Aus Speisen und Getr\u00e4nken, die in der Mundh\u00f6hle bewegt werden, l\u00f6sen sich Aromastoffe, die bis zur Riechschleimhaut aufsteigen. Vieles was wir zu schmecken glauben, riechen wir in Wirklichkeit.<br>Gemeinsam erschnupperten wir die typischen Merkmale im Wein.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weinreise Sachsen<br><\/strong>vom 30.04. bis 05.05.2007<\/p>\n\n\n\n<p>Montag 30.04.: Rast auf der Anfahrt aus Heidis Wunderkiste: liebevoll Wurst-K\u00e4se-Schinken mit lecker Brot und Vorprobe Wei\u00dfwein. &#8211; Logis in freundlichem Hotel \u201eGoldener Anker\u201c, unmittelbar am \u201eElberadweg\u201c, unweit des Stromes, der nach wochenlanger Trockenheit Niedrigwasser f\u00fchrt und f\u00fcr die Dampferparade in Dresden am 1. Mai Extra-Wasser aus tschechischen Talsperren ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 18Uhr Winzergenossenschaft Mei\u00dfen: ein gutaufgelegter Dr. Heino Blawitzki, in den 1990er Jahren auch Chef des s\u00e4chsischen Weinbauverbandes, schafft f\u00fcr uns Grundlagen zur 13. deutschen Weinregion: \u201eIm Spa\u00df zanken wir uns mit Saale\/Unstrut, wer n\u00f6rdlicher liegt \u2013 am nord\u00f6stlichsten sind wir allemal.\u201c Und ehedem, zu Barockzeiten, mit zehnfach gr\u00f6\u00dferer Anbaufl\u00e4che, die bis Brandenburg reichte. Immerhin 49 Rebsorten mit Spezialit\u00e4t und irref\u00fchrendem Namen \u201eGold-Riesling\u201c, zudem \u201eCordelier Muscat\u201c. Nach der Wende Unterst\u00fctzung von Mei\u00dfens Partnerstadt Fellbach und aus Franken. Die \u201eGenossenschaft\u201c hat es nach 1990 im Privatisierungstaumel zun\u00e4chst schwer, investiert aber schrittweise 8 Millionen Euro und betreut Hunderte Hobby-Winzer, meist jenseits der 60 und noch \u201egel\u00e4ndeg\u00e4ngig\u201c (Winzer Schuh) auf insgesamt gut einem Drittel der s\u00e4chsischen Anbaufl\u00e4che von knapp 500 Hektar. \u201eKlimawandel\u201c: zun\u00e4chst f\u00fcr Sachsens Weine positiv, auch au\u00dferhalb des mit Sonne und anderem verw\u00f6hnten Elbtals klimatische Perspektiven f\u00fcr Expansion \u2013 dagegen EU-Restriktion! Statt drei gute auf sieben schlechte Erntejahre wie zu DDR-Zeiten zuletzt umgekehrte Relation. Rotwein-Zuwachs wegen Publikumsgeschmack auf jetzt 20 Prozent \u2013 doch Portugieser und Sp\u00e4tburgunder munden den meisten von uns (zun\u00e4chst noch) nicht. \u2013 Traminer-Sp\u00e4tlese: \u201e&#8230;als ob Dir ein Engelchen auf die Zunge pisst\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Abendessen beim Wein-Heiligen St. Benno (bei Reformation nach Bayern gefl\u00fcchtet, dort Patron f\u00fcrs Bier geworden). \u2013 Bei 3,5 Mio Flaschen Wein im Jahr (Genossenschaft: 1 Mio) kommt 1 Flasche auf 1 erwachsenes Landeskind. 3500 Besch\u00e4ftigte in Weinbranche, welche nicht wirklich f\u00fcr die Wirtschaft des Landes zu Buche schl\u00e4gt, wohl aber wichtiger Standortfaktor f\u00fcr Tourismus und Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Dienstag 01.05.: Also doch nicht Radstar Jan Ullrich, der hinter Mei\u00dfen in Diesbar-Seuselitz investiert hatte. Der echte Jan Ulrich, den wir nicht antrafen, wurde durch seine Carola, ebenfalls ausgebildete Winzerin, so meisterhaft vertreten, dass mancher von uns im anheimelnden Rundbogenkeller unterm \u201eRosengarten\u201c aus dem Staunen \u00fcber s\u00e4chsischen Witz und Dynamik nicht herauskam. Denkt an den \u201eEierschecken- Spontan-Doppelauftritt\u201c! Spargel, Radweg, Diesbarer Weink\u00f6nigin \u2013 alles hilft zur Vermarktung der 12 Hektar, auf dem 3000 St\u00f6cke neu gesetzt wurden und die \u201eBabies\u201c gerade nach Wasser lechzen. Goldriesling schneidet als \u201eSommerterrassensaufwein\u201c ab, der eher unpraktischen \u201eSachsenkeule\u201c kann Carola Ulrich nicht viel abgewinnen. S\u00e4chsische Weine sind nicht zum Lagern; im Fr\u00fchjahr Parole normal \u201eeigener Wein ist aus!\u201c. \u2013 F\u00fcnf Weine am Vormittag zu verkosten, keine Probe entgeht Peters Punkten!<\/p>\n\n\n\n<p>Nachmittag: Mei\u00dfen wird immer sch\u00f6ner \u2013 die Stadtf\u00fchrerin Irene Selzer (seit 1988 am Werk) wei\u00df hervorragend, uns auf dem Weg von Porzellanmanufaktur (lohnender Auftakt) vorbei an Endprodukten Glockenspiel, Orgelpfeifen und Kruzifix durch die steile Altstadt zur Albrechtsburg hin mit der Ex-Bischofsstadt in engsten Kontakt zu bringen. \u201eWachet auf, ruft uns die Stimme\u201c, in Unna entstanden, ert\u00f6nt t\u00e4glich um 6:30 Uhr aus den Porzellanglocken \u2013 das auch durch DDR-Zeiten. Nun thronen \u201eMehrfach-Hochbegabte\u201c im Internat \u00fcber der Stadt. \u2013 Den Blick aus dem Hotel Burgkeller auf die abendliche Altstadt werden wir dem Reise-Vortrupp Sch\u00e4fer nie vergessen!<\/p>\n\n\n\n<p>Und danach dr\u00e4ngeln noch 18 Hellweger um den runden Tisch in der \u201eAlten Apotheke\u201c an K\u00f6tzschenbrodas freundlichem \u201eDorfanger\u201c \u2013 der slawische Ortsname musste in den 1930er Jahren dem germanischeren \u201eRadebeul\u201c weichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittwoch, 02.05.: Dresden-Tag \u2013 \u201eein Tag ohne Wein\u201c, wie unser Busfahrer Hans mit pfiffig-schnellem Blick auf den Tagesplan zu erkennen glaubte. Bis zum Nachmittag tats\u00e4chlich Frauenkirche mit informativem Einf\u00fchrungs-Film und Mittagsandacht, Bummel im Zentrum und auf Br\u00fchl\u2019schen Terrassen etc. Nach Mittagspause im Cafe Coselpalais eine engagierte Barockstadt-F\u00fchrung von Elektro-Ingenieur Christoph Hesse, derzeitiger Vorsitzender des S\u00e4chsischen Weinbauverbandes. Er l\u00e4sst uns nacherleben, wie August der Starke \u201eDresden zur Elbe hin \u00f6ffnet\u201c, den Fluss zum \u201eCanale Grande\u201c italienischer Fiesta werden l\u00e4sst \u2013 wie beim Schloss Pillnitz. Der \u201eF\u00fcrsten-Zug\u201c ja auch auf Porzellan \u2013 nur so konnten die Farben konserviert werden. Die \u201eM\u00fcnzgasse\u201c hei\u00dfe heute besser \u201eFressgasse\u201c. Intensiv seine Vermittlung der Zwinger-Entstehung (\u201eSymmetrie ist die Kunst der Primitiven\u201c). Mir f\u00e4llt Hesses behutsamer Umgang mit der DDR-Vergangenheit auf, wenn er etwa am wenig attraktiven \u201eKulturpalast\u201c-Flachbau etliche gute Seiten hervorhebt.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00f6ttchermeister Rolf G\u00f6tze, der letzte aktive in Dresden, f\u00fchrt mit seinem Gesellen Eichenholz-Fassbau vor (\u201eSpiegelholz-Schnitt\u201c) und l\u00e4sst von seiner Frau entsprechend gelagerte Weine servieren. Im urigen Milieu der Werkstatt und des Hofes sowie bei anhaltender Sonne schmeckt dann mehreren von uns erstmalig s\u00e4chsischer Rotwein. B\u00f6ttcher, K\u00fcfner, Scheffler, Tonnenmacher, B\u00fcttner (und noch eine Bezeichnung, die aus meiner Holzbock-Rotwein-Mitschrift nicht mehr zu entziffern ist) \u2013 beinahe mehr Namen als noch im Lande Praktizierende; der B\u00f6ttcher-Azubis hat es mittlerweile noch vier.<\/p>\n\n\n\n<p>Weinstube&nbsp; \u201eZur Gr\u00fcnen Linde\u201c am Hotel-Anger: erinnern Sie sich, wie charmant-schwungvoll der junge Kellner uns die Gerichte servierte? Was f\u00fcr ein praller Tag wiederum!<\/p>\n\n\n\n<p>Donnerstag, 03.05.: Radebeul als Zentrale s\u00e4chsischen Weinbaus ist das heutige Hauptthema.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eHofL\u00f6\u00dfnitz\u201c, ehemaliges Stadtgut, heute mit 8 Hektar als \u00d6ko-Weingut in \u00d6ffentlicher Stiftung mit historischen Bauten werden uns von Markus Exner und stellenweise von seinem aus Baden stammenden jungen Kellermeister pr\u00e4sentiert. Exner vermutet, dass Weinanbau schon von den Slawen betrieben sein k\u00f6nnte; jedenfalls war das Kloster Altzella in Nossen bei Mei\u00dfen im Mittelalter \u201eVorfahre\u201c. Den steilen Radebeuler Weinhang erschlie\u00dft u.a. die \u201eRadebeuler Treppe\u201c mit 88 Meter H\u00f6henunterschied, die inzwischen zu manchen sportlichen Sonderleistungen genutzt wird, bei denen Schweizer Alpine den Ton angeben. Aus der Unnaer Gruppe wird kein Rekordversuch unternommen. \u2013 Das zugeh\u00f6rige Wein-Museum, in dessen R\u00e4umen heute auch Konzerte oder Hochzeiten stattfinden, ist von solchem architektonischen Reiz (Innenausstattung, Deckenkassetten), dass auch der \u201eBaedeker Sachsen\u201c ihm seine Aufmerksamkeit widmet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchlo\u00df Wackersbarth\u201c, 2. Station am sp\u00e4ten Vormittag, treibt besonders intensives Marketing: \u201eEuropas erstes Erlebnis-Weingut\u201c. R. Sch\u00e4fer steigerte dies f\u00fcr uns durch das spontane Einschleusen der s\u00e4chsischen Weink\u00f6nigin in unsere Tischrunde! Mit 87 Hektar fast ein F\u00fcnftel von Sachsens Weinfl\u00e4che. Regelm\u00e4\u00dfige Rundf\u00fchrungen zu Wein- und insbesondere Sekt-Herstellung. Wir haben die Freude, von der jungen, sehr dynamischen Th\u00fcringerin Frau Wetzel geleitet zu werden. Jeder von uns wird aus dem reichen Werbematerial Wackerbarths gesch\u00f6pft haben \u2013 auch in dem gehaltvollen Info-Heft \u201eElbland-Ansichten\u201c gibt es S.26\/7 einen eigenen Beitrag, so dass ich mich auf einige der launigen Weinspr\u00fcche von Frau Wetzel beschr\u00e4nke, bei denen sich u.a. \u201eBefeuchtung\u201c auf \u201eErleuchtung\u201c reimte:<br><br>\u201eNimmt der Wein den Kopf Dir ein, sind auch die F\u00fc\u00dfe nicht mehr Dein!\u201c<br><br>\u201e&#8230; bringst Du dem Alter Jugend zur\u00fcck\u201c<br><br>\u201eAm Morgen 1 Gl\u00e4schen, am Mittag dann 2, des Abends vergisst man das Z\u00e4hlen dabei!\u201c<br><br>So verlief es nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht in unserer Sachsen-Woche, auch wenn die 2. Tagesh\u00e4lfte im Weinhaus Schuh in S\u00f6rnewitz (\u00f6stlich von Mei\u00dfen) mit der eindrucksvollen Erwanderung des Weinberges hinter dem Bosel-Felsen noch zur 3. Weinprobe des Tages, dieses Mal mit einem Rotling-Ros\u00e9 und vier weiteren Rotweinen f\u00fchrte, welches mit einem \u00dcberraschungs-Spargelessen wunderbar abgerundet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Freitag, 04.05.: Nochmals Kurs auf Mei\u00dfen: In Niederau hat Familie Loose ihre Anbaufl\u00e4che von 1 auf 3,5 Hektar ausbauen k\u00f6nnen. Treibende Kraft ist der selbstbewusste und trotzdem sehr dem Verbraucher-zugewandte Steffen Loose, der nach der Wende schon mal als Werkzeugschlosser in L\u00fcnen\/Dortmund Geld verdiente. 1999\/2001 hat er in Franken auf Winzer umgesattelt und nach unserm Eindruck ein hochrespektables Familien-Unternehmen hinbekommen, in dem auch noch Opa u. Oma ihre Beitr\u00e4ge bringen. \u201eLoosecco\u201c: kreativ der Name, spritzig der Geschmack. Hinaus zur Probe in die Besen-Wirtschaft neben dem Rebenhang \u2013 doch wessen Gesang empf\u00e4ngt uns dort am helllichten Sp\u00e4tvormittag? Die Elblandschaft scheint so prickelnd voll an Kultur, dass Nachtigallen Sonderschichten schieben. \u201cBist Du beim Trinken, bleib\u2019 ruhig dabei, Deine Frau schimpft um zehn genau wie um zwei\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im Garten vom malerischen \u201eBauernh\u00e4usel\u201c versuchen sich mittags nicht wenige an der s\u00e4chsischen Kreation \u201eGr\u00fcner Spargel mit Schokoladensauce\u201c \u2013 auf Mei\u00dfener Porzellan serviert! (Freilich: zusammen mit der \u00fcppigen u. schmackvollen Rohmilch-K\u00e4seplatte zur Nachmittags-Weinprobe waren vieler M\u00e4gen so gut besetzt, dass die \u201eWeingala\u201c-Platten am Abend nicht mehr recht zu bew\u00e4ltigen waren.)<\/p>\n\n\n\n<p>Weingut Schloss Proschwitz, laut \u201eStern\u201c soeben und als erstes ostdeutsches Weingut unter \u201eDeutschlands 100 Beste\u201c aufgenommen und sehr erfolgreich vom Prinzen Dr. Georg zur Lippe auf zur\u00fcckerworbenem und ausgeweitetem Familiengut mit 6,5 Mio Euro Investitionen ausgebaut, 1996 in den VdP (Verband der Pr\u00e4dikatweine) aufgenommen \u2013 unser letzter Besuch. Beachtlicher Wiederaufbau eines Vier-Seiten-Hofes sowie des an den \u201eZwinger\u201c erinnernden Schlosses, welches au\u00dfer uns Events wie Auto-Pr\u00e4sentationen oder Managerschulungen in wachsender Zahl beherbergen soll. \u201eTeuer\u201c seien die Sachsen-Weine eigentlich nicht, erl\u00e4utert der geschickte Repr\u00e4sentant, eher doch \u201ewert-intensiv\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben zumeist tats\u00e4chlich die Elb-Weine zunehmend sch\u00e4tzen gelernt, wie sich dann bei der abschlie\u00dfenden Weingala im \u201eGoldenen Anker\u201c (mit charmanter Weinprinzessin) oder auch im Gep\u00e4ckraum unseres treuen Reisebusses erwies.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckfahrt Samstag, 05.05. nach Empfehlung von Peter Schampera \u00fcber Bad Frankenhausen in Th\u00fcringen mit Besichtigung des T\u00fcbke-Panorama-Mega-Bildes \u201eBauernkrieg\u201c aus DDR-Endzeit.<\/p>\n\n\n\n<p>U. Knies<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-05-05-Weinreise-Sachsen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zeitungsartikel<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Reise in die S\u00fcdtoskana<br><\/strong>Vom 09.06. bis 16.06.2007<\/p>\n\n\n\n<p>Es hie\u00df fr\u00fch aufstehen f\u00fcr die 24-k\u00f6pfige Gruppe der Weinfreunde. 9 reisten mit dem Auto an, die anderen kamen mit dem Flieger von Dortmund-Wickede in die S\u00fcdtoskana. Easyjet hatte den Starttermin auf 6.05 Uhr vorgezogen. Und so fand sich die Reisegruppe gegen 4:30 Uhr erwartungsvoll und gar nicht verschlafen am Flughafen ein. P\u00fcnktlich trafen wir gegen 8 Uhr auf dem Flughafen Rom-Ciampino ein, wo Bernhard Krella und unser Busfahrer Stefano schon auf uns warteten.<br>Die fr\u00fche Ankunft nutzten wir, um die Anreise zu unserem Standquartier in Montepulciano in Orvieto zu unterbrechen und mit einer Stadtf\u00fchrung uns auf die kommenden Tage einzustimmen. Bei wundersch\u00f6nem Wetter besichtigten wir den Dom und schlenderten durch die pittoreske Altstadt von Orvieto.<br>Gegen 18 Uhr trafen wir in unserem Hotel in Montepulciano ein, wo uns die Autofahrer schon erwarteten. Nachdem die Zimmer bezogen waren, starteten wir mit einem kleinen Umtrunk mit Prosecco das offizielle Programm. Das Abendessen im Restaurant Borgobui, stilecht untergebracht in einem romantischen Gew\u00f6lbekeller, schloss den anstrengenden Anreisetag stimmungsvoll ab.<br>Wir hatten Montepulciano als Standort gew\u00e4hlt, weil wir von dort sternf\u00f6rmig unsere Reiseziele der kommenden Tage ansteuern konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Montepulciano liegt auf einem lang gestreckten Bergr\u00fccken am westlichen Rand des Chianatales. Daher war Kondition gefragt, als uns am Sonntagmorgen eine sympathische F\u00fchrerin die Sehensw\u00fcrdigkeiten der in seiner mittelalterlichen Struktur weitgehend erhaltenen Stadt n\u00e4her brachte. Nach einer verdienten Pause auf dem Piazza Grande, auf dem nach der Besichtigung der fr\u00fchbarocken Kirche Marktst\u00e4nde unsere Aufmerksamkeit auf sich zogen, ging es ins Tal zu der beeindruckenden Kirche \u201eSan Biaggio\u201c, wo wir uns an dem Schauspiel einer italienischen Hochzeit erg\u00f6tzen konnten.<br>Am Nachmittag empfing uns die Cantina Crociani zu unserer 1. Weinprobe. Im z\u00fcnftigen Ambiente des in den Tuffstein gehauenen Weinkellers probierten wir die gesamte Palette der Weine, f\u00fcr die Montepulciano ber\u00fchmt ist. Es wurde sp\u00e4t und in gehobener Stimmung beendeten wir den Tag in der Pizzaria \u201eIl Covo D`Obelix\u201c und machten dabei die angenehme Erfahrung, dass eine vorz\u00fcgliche K\u00fcche auch in einer unpr\u00e4tenti\u00f6sen Ambiente zu finden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Montag f\u00fchrte uns zuerst nach Cortona, eine st\u00e4dtebauliches Kleinod, das sich mit seiner vollst\u00e4ndig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt wie eine rotbraune Matte an einen H\u00fcgel schmiegt, von dem sich ein herrlicher Blick ins Chianatal und zum Lago Trasimeno er\u00f6ffnet.<br>Die Zeit am Nachmittag reichte gerade, um einige der vielen Sehensw\u00fcrdigkeiten von Arezzo anzusteuern. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei Piero della Francesca, der bedeutenste Vertreter der italienischen Fr\u00fchrenaissance, dem eine gerade er\u00f6ffnete, europaweit beworbene Ausstellung gewidmet war. Besonders beeindruckend waren seine Fresken in der Kapelle Bacci in der Basilika des Hl. Franziskus. In der gediegenen Atmosph\u00e4re des \u201eLa Curia\u201c in unmittelbarer Nachbarschaft des gro\u00dfartigen Piazza Grande und im Schatten der Apsis der romanischen Kirche Santa Maria della Pieve beschlossen wir den Tag. Arezzo lohnt ein Wiederkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sollte der Brunello der Star des 3. Tages sein, der der Stadt Montalcino und seiner Umgebung gewidmet war. Doch er bekam unverhoffte Konkurrenz. Da wir am Morgen bis zum 1. Termin etwas Zeit hatten, machten wir einen Umweg durch das Orcia Tal und gewannen einen ersten Eindruck von der zu Recht ger\u00fchmten Sch\u00f6nheit dieses Landstriches. Als unerwarteter H\u00f6hepunkt erwies sich der Besuch der Klosterkirche Sant Antimo. Dieser schlichte, hohe, dreischiffige romanische Kirchenraum aus dem 12. Jahrhundert schlug jeden mit seiner Ruhe und unaufdringlichen Feierlichkeit sofort in den Bann, der die Kirche betrat. Es war daher richtig, dass wir nach dem Ende der F\u00fchrung durch die Kirche noch der Sext der M\u00f6nche beiwohnten und ihrem gregorianischen Gesang lauschten.<br>Fast in Sichtweite des Klosters lag unser n\u00e4chstes Ziel, die Cantina Ucelliera, eine junge und kleine aber sehr erfolgreiche Kellerei. Dort erwartete uns zu den vorz\u00fcglichen Weinen, dem selbst produzierten \u00d6l und Grappa, in Deutsch kompetent vorgestellt von Frau Koch, ein von der \u201eMama\u201c liebevoll zubereitetes Mittagsmen\u00fc. Da der zuletzt abgef\u00fcllte Brunello ausverkauft war, durften wir den Jahrgang verkosten, der in den kommenden Monaten auf die Flasche gef\u00fcllt werden sollte.<br>F\u00fcr die meisten war anschlie\u00dfend das drohende Gewitter wohl nur ein willkommener Vorwand, die nach der Weinprobe vorgesehene Wanderung von Sant`Antimo nach Montalcino zu streichen und mit dem Bus nach Montalcino zu fahren und dort bei einem Capuccino auf die kleine Wandergruppe zu warten, die sich weder von dem steilen Anstieg beim Kloster, der unsicheren Wegemarkierung noch dem Wetter hatten abschrecken lassen und nach 2 Stunden gut gelaunt und trocken in Montalcino ankam.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Val D`Orcia, dem der n\u00e4chste Tag gewidmet war, zeigt die Landschaft, die man vor Augen hat, wenn man an die Toskana denkt. Wir starteten im Norden in S.Quirico d`Orcia, ein vertr\u00e4umter Ort mit einer sch\u00f6nen romanischen Kirche, besuchten Pienza mit seinen Renaissancepal\u00e4sten und waren beim Rundgang \u00fcber die Stadtmauer beeindruckt von dem wundersch\u00f6nen Blick ins Tal. Dann folgte \u2013 ein Muss, wenn man in der Gegend des Pecorino ist \u2013 der Besuch in der K\u00e4serei San Polo, wo wir uns von der hervorragenden Qualit\u00e4t des K\u00e4ses \u00fcberzeugen konnten. \u00dcber Bagno Vignoni \u2013 mit seinem jahrhundertealten Thermalbecken mitten im Ort ein Touristenmagnet \u2013 ging es nach Rocco D`Orcia, wo die Reste einer langobardischen Burg wie ein Adlerhorst auf einem steilen Felsen thront. Atemberaubend der Blick ins Land, dramatisch untermalt durch eine im Westen aufziehende Gewitterfront. Das Abendessen nahmen wir anschlie\u00dfend, vom Gewitter unbehelligt, im Garten der Michelin gekr\u00f6nten Osteria Del Leone im \u00e4ltesten Haus von Bagno Vignoni ein. Es bildete den gelungenen Abschluss eines sch\u00f6nen Tages.<\/p>\n\n\n\n<p>Perugia am folgenden Tag war lebhaft und heiter. Von unserer Mitreisenden Gisela wohl versorgt mit Geschichtsdaten und Infos \u00fcber die wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten fuhren wir \u2013 nachdem wir zuvor unter Anleitung von Bernhard das etruskische Gr\u00e4berfeld vor der Stadt besichtigt hatten \u2013 mit Rolltreppen vom Busparkplatz durch die Unterstadt auf das Plateau, auf dem dicht gedr\u00e4ngt die Altstadt liegt. Als erstes \u00f6ffnete sich f\u00fcr uns ein herrlicher Blick nach S\u00fcden, wo in der Ferne Assisi zu erahnen war. Wir schlenderten \u00fcber den Corso Vanucci zu der wundersch\u00f6nen Piazza IV November mit dem frisch renovierten Fontana Maggiore, dem m\u00e4chtigen Querbau des Doms und dem lang gestreckten Palazzo die Priori. Danach erkundigten wir in Kleingruppen auf eigene Faust die Stadt.<br>Am sp\u00e4ten Nachmittag ging es weiter zum Lago Trasimeno. Es war windstill und der See war spiegelglatt als wir bei sch\u00f6nstem Sonnenstein von Tuoro zur Isola Maggiore \u00fcbersetzten. Wer sich beim Rundgang \u00fcber die Insel die M\u00fche machte, auf die h\u00f6chste Erhebung zur Kirche des hl. Franziskus zu steigen, wurde mit einem wundersch\u00f6nen Rundblick \u00fcber den See belohnt. Im Westen lag Castiglione del Lago, wo wir im Restaurant L`Aquario bei einem vorz\u00fcglichen Men\u00fc mit Fischen aus dem See, begleitet von Weinen aus der Umgebung den Abstecher nach Umbrien beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Siena, unser Ziel am letzten Tag, ist immer einen Besuch wert. Immer aufs Neue beeindruckend ist der 1. Blick auf die Stadt, der sich auftut, wenn man vom Parkplatz kommend die Dominikanerkirche erreicht. Il Campo mit seinem wunderbaren, geschlossenen Platzraum, der Palazzo Publico mit seinem reichen Freskenschmuck und der Dom, dessen \u00fcberw\u00e4ltigend reich geschm\u00fcckte Fassade nach langer Renovierungszeit jetzt wieder unverstellt zu bewundern war, waren die Ziele unserer Stadtf\u00fchrung. Nach der Mittagspause und einem zwanglosen Bummel durch die Stadt ging es gegen 16 Uhr zur\u00fcck zum Hotel. Dort hie\u00df es Koffer packen und sich frisch zu machen, bevor es zur Abschlussgala in das mittelalterliche, pittoreske Montefollonico ging.<br>Dieser Ort liegt eng geduckt auf einem Bergr\u00fccken am westlichen Rand des Chianatales. Unser Restaurant \u201eLa Costa\u201c, untergebracht im umgebauten Kornspreicher des fr\u00fcheren, aus dem 14. Jahrhundert stammenden Gutshofes des Ortes, klebte an der Ostflanke des Berg-r\u00fcckens. Von seiner Terrasse, wo wir leider wegen der zu k\u00fchlen Witterung nur den Aperitif einnehmen konnten, hatte man einen weiten Blick \u00fcber das Chianatal. Rechterhand lag Montepulciano, im Osten gl\u00e4nzte der Lago Trasimeno und im Norden konnte man Cortona erahnen. Das vorz\u00fcgliche Men\u00fc \u2013 f\u00fcr manche war es der kulinarische H\u00f6hepunkt der Reise &#8211; begleitet von einem Querschnitt der Weine Montepulcianos bildete den gelungenen Abschluss des Tages und einer erlebnisreichen Woche.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer kurzen Nachtruhe \u2013 Abfahrt war 3:30 Uhr \u2013 brachte uns unser zuverl\u00e4ssiger Busfahrer Stefano sicher zum Flughafen nach Rom. Und manchem, der bei der dreist\u00fcndigen Fahrt einnickte, verschwammen die Ereignisse der letzten Tage und er fragte sich, war es Realit\u00e4t oder nur ein Traum. Auf jeden Fall hatte er das Gef\u00fchl, eine Ahnung vom \u201eParadies\u201c erlebt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" data-id=\"4973\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-06-09-Toskana-02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4973\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-06-09-Toskana-02.jpg 1000w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-06-09-Toskana-02-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2007-06-09-Toskana-02-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image 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\u00f6ffentliche Pr\u00e4mierungen, wurden die Weine getestet. Die Rebsorten waren bekannt, aber nicht der Erzeuger oder gar der Preis. So kamen die anwesenden Weinfreunde und Weinfreundinnen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.<\/p>\n\n\n\n<p>1&nbsp; 2006er Riesling QbA feinherb, Rheinhessen<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abf\u00fcller R. v. Schorlemer \/Cochem<br><br>2&nbsp; 2006er Riesling QbA feinherb<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; VDP-Weingut August Eser Oestrich-Winkel, Rheingau<br><br>3&nbsp; 2005er Sasbachwaldener Rivaner QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Alde Gott Winzer e G., Baden<br><br>4&nbsp; 2005er Rivaner QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingut Mohr-Gutting, Duttweiler, Pfalz<br><br>5&nbsp; 2006er Grauer Burgunder QbA trocken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erzeugerabf\u00fcllung Weingenossenschaft Rietburg, Pfalz<br><br>6&nbsp; 2005er Herxheimer Honigsack Grauburgunder Sp\u00e4tlese trocken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingut Familie Petri, Herxheim am Berg, Pfalz<br><br>7&nbsp; 2006er Silvaner Kabinett trocken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gebietswinzergenossenschaft Kitzingen, Franken<br><br>8&nbsp; 1992er Silvaner Auslese trocken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingut Bernhard V\u00f6lker, Kitzingen, Franken<\/p>\n\n\n\n<p>Bewertung<br>Eine Jury aus 10 Teilnehmern bewertete die Weine vor allen Teilnehmern, hier die Durchschnittsergebnisse:<br><br>1&nbsp; 2006er Riesling QbA feinherb, Kauf bei Aldi Unna<br>Geruch: 2,75&nbsp; Geschmack: 3,00&nbsp; Harmonie: 3,00&nbsp; Summe: 8,75<br>Qualit\u00e4tszahl: 8,75 \/ 3 = 2,92&nbsp; Note: Gut<br><br>2&nbsp; 2006er Riesling QbA feinherb, Kauf direkt vom Weingut<br>Geruch: 3,50&nbsp; Geschmack: 3,75&nbsp; Harmonie: 3,55&nbsp; Summe: 10,8<br>Qualit\u00e4tszahl: 10,8 \/ 3 = 3,6&nbsp; Note: Sehr gut<br><br>3&nbsp; 2005er Sasbachwaldener Rivaner QbA, Kauf bei REWE Unna-K\u00f6nigsborn<br>Geruch: 2,50&nbsp; Geschmack: 2,30&nbsp; Harmonie: 2,10&nbsp; Summe: 6,9<br>Qualit\u00e4tszahl: 6,9 \/ 3 = 2,3&nbsp; Note: Gut<br><br>4&nbsp; 2005er Rivaner QbA trocken, Kauf direkt vom Weingut<br>Geruch: 3,50&nbsp; Geschmack: 3,35&nbsp; Harmonie: 3,20&nbsp; Summe: 10,5<br>Qualit\u00e4tszahl: 10,5 \/ 3 = 3,35&nbsp; Note: Sehr gut<br><br>5&nbsp; 2006er Grauer Burgunder QbA, Kauf bei Akzenta Unna<br>Geruch: 3,15&nbsp; Geschmack: 3,30&nbsp; Harmonie: 3,10&nbsp; Summe: 9,55<br>Qualit\u00e4tszahl: 9,55 \/ 3 = 3,2&nbsp; Note: Sehr gut<br><br>6&nbsp; 2005er Herxheimer Honigsack Grauburgunder, Kauf direkt vom Weingut<br>Geruch: 3,85&nbsp; Geschmack: 3,70&nbsp; Harmonie: 3,75&nbsp; Summe: 11,3<br>Qualit\u00e4tszahl: 11,3 \/ 3 = 3,8&nbsp; Note: Sehr gut<br><br>7&nbsp; 2006er Silvaner Kabinett, Kauf bei Akzenta Unna<br>Geruch: 3,70&nbsp; Geschmack: 3,35&nbsp; Harmonie: 3,25&nbsp; Summe: 10,3<br>Qualit\u00e4tszahl: 10,3 \/ 3 = 3,4&nbsp; Note: Sehr gut<br><br>8&nbsp; 1992er Silvaner Auslese, Kauf direkt vom Weingut<br>Geruch: 2,50&nbsp; Geschmack: 1,70&nbsp; Harmonie: 1,50&nbsp; Summe: 5,7<br>Qualit\u00e4tszahl: 5,7 \/ 3 = 1,9&nbsp; Note: Zufriedenstellend<br><br>Anmerkung: Es bestand keine M\u00f6glichkeit, diesen Wein vorab zu dekantieren, so dass ein firniger Ton die erste Zeit sehr stark dominierte. Gegen Ende der Probe, nach ausreichender Sauerstoffzufuhr, wurde vom Moderator nochmals eine Verkostung vorgenommen, die folgendes Minderheitenvotum ergab:<br>Geruch: 3,50&nbsp; Geschmack: 2,50&nbsp; Harmonie: 3,00&nbsp; Summe: 9,0<br>Qualit\u00e4tszahl: 9,0 \/ 3 = 3,0&nbsp; Note: Gut<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Mitgliederversammlung<br><\/strong>Donnerstag, 05.07.2007 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00fcner Veltliner<br><\/strong>Freitag, 17.08.2007 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Der gr\u00fcne Veltliner wird in fast allen \u00f6sterreichischen Weinanbaugebieten kultiviert und ist eine urtypische Rebsorte \u00d6sterreichs. Je nach B\u00f6den, Weinzubereitung und Jahrgang kann der Wein sehr unterschiedlich ausfallen.<br>Bruderschaftsmeister Karl-Ernst Schmitt von der Weinbruderschaft Heilbronn machte uns sehr ausf\u00fchrlich mit den unten aufgef\u00fchrten Weinen und den Anbaugebieten bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>2006er \u201eRotes Tor\u201c, Gr\u00fcner Veltliner \u201eFederspiel\u201c<br>Franz Hirtzberger, Spitz (Wachau)<br><br>2006er \u201eRied Achleiten\u201c, Gr\u00fcner Veltliner \u201eFederspiel\u201c<br>Josef Jamek, Joching (Wachau)<br><br>2004er \u201eRied Kreutles\u201c, Gr\u00fcner Veltliner \u201eFederspiel\u201c<br>Emmerich Knoll, Unterloiben (Wachau)<br><br>2006er \u201eRied G\u00e4rtling\u201c, Gr\u00fcner Veltliner<br>Martin Nigl, Senftenberg (Kremstal)<br><br>2006er \u201eWeelfel\u201c, Gr\u00fcner Veltliner \u201eAlte Reben\u201c<br>Wimmer-Czerny, Fels am Wagram (Wagram)<br><br>2005er \u201eWeinviertel DAC\u201c, Gr\u00fcner Veltliner trocken<br>Roland Minkowitsch, Mannersdorf (Weinviertel)<br><br>2005er \u201eAlte Reben\u201c, Gr\u00fcner Veltliner<br>Herbert Zillinger, Ebenthal (Weinviertel)<br><br>2005er \u201eKammerner Heiligenstein\u201c, Gr\u00fcner Veltliner<br>Josef Hirsch, Kammern (Kamptal)<br><br>2005er \u201eKammerner Renner\u201c, Gr\u00fcner Veltliner<br>Schloss Gobelsburg, Langenlois (Kamptal)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weine aus Burgundersorten<br><\/strong>Donnerstag, 27.09.2007 im Atelier der Lindenbrauerei Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der gro\u00dfen Familie der Burgunder stellte uns Detlef Krischek 9 Weine vor.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rotes von der Rh\u00f4ne<br><\/strong>(Eine Weinreise durch 80.000 ha Frankreich.)<br>Donnerstag, 25.10.2007 in der Kleingartenanlage \u201eLebensfreude\u201c in Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reise f\u00fchrte die Weinfreunde vom n\u00f6rdlichen in den s\u00fcdlichen Teil des Rh\u00f4netals. Verkostet wurden 10 Weine aus den unterschiedlichen Regionen. Die Teilnehmer erfuhren sehr viel Wissenswertes \u00fcber den Wein, die Winzer, die Weinproduktion, die Geschichte des Weins, das Klima, das AOC-System und \u00fcber die Zeit der P\u00e4pste in Avignon.<br>Der souver\u00e4ne Reisef\u00fchrer war Dr. Ralph Tegethoff.<\/p>\n\n\n\n<p>2004er Crozes-Hermitage, Alkohol 12,5% \u00abLes Pontaix\u00bb 100% Syrah<br>Fayolle Fils et Fille<br><br>2005er C\u00f4tes du Ventoux, Alkohol 13,5%, AOC<br>Syrah, Grenache, Mourv\u00e8dre, Cinsault<br>Perrin &amp; Fils<br><br>2005er C\u00f4tes du Lub\u00e9ron, Alkohol 14% \u00abEl ni\u0148o loco\u00bb<br>Grenache, Syrah, Carignan<br>Domaine d\u00b4Antonin<br><br>2004er C\u00f4tes du Rh\u00f4ne, Alkohol 14% \u00abLes Arbousiers\u00bb<br>Grenache 60%, Syrah 40%<br>Domaine la R\u00e9m\u00e9jeanne<br><br>2004er CdR Villages, Alkohol 14,5%, AOC, nicht filtriert<br>Domaine de Perilli\u00e8re<br><br>2004er CdR Villages S\u00e9guret, Alkohol 14,5%, \u00abGrande R\u00e9serve\u00bb<br>Grenache 65%, Syrah 35%<br>Domaine Mourchon<br><br>2005er C\u00f4tes du Rh\u00f4ne, Alkohol 14,5%, Villages \u00abLes Champauvins\u00bb<br>Grenache, Syrah, Mourv\u00e8dre, Cinsault<br>Domaine Grand Veneur<br><br>2003er Vacqueyras, Alkohol 14%, \u00abR\u00e9serve des 2 Monardes\u00bb<br>Grenache, Syrah, Mourv\u00e8dre<br>Domaine de la Monardi\u00e8re<br><br>2003er Lirac, Alkohol 14%, \u00abLa Dame Rousse\u00bb<br>Grenache 50%, Syrah 50%<br>Domaine de la Mordor\u00e9e<br><br>2000er CdR Villages Cairanne AOC, Alkohol 13%<br>Grenache, Syrah, Mourv\u00e8dre<br>Domaine Marcel Richaud<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Merlot, Modesorte der Neuen Welt?<br><\/strong>Donnerstag, 15.11.2007 In der Kleingartenanlage \u201eLebensfreude\u201c in Unna<\/p>\n\n\n\n<p>In fast allen Weinbauregionen der Welt spielt der Merlot eine wichtige Rolle. Aus seinen Trauben werden einige der besten Rotweine gekeltert, z.B, der legend\u00e4re Ch\u00e2teau Petrus, den wir leider nicht verkosten konnten.<br>Andreas Braier stellte uns die unten aufgef\u00fchrten Weine, die Winzer und die verschiedenen Anbaugebiete vor. Es war ein sehr informativer und geselliger Abend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Probenfolge:<br>2005er Terre di Gudo, Bianco di Merlot, Schweiz<br>2003er Michel Laroche, Merlot Vin de Pays d\u00b4Oc, Languedoc, Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>2004er Weingut Petri, Herxheimer Honigsack QbA, Deutschland<br>2004er Montes, Curico Valley, Merlot Special Cuvee, Chile<br>2003er Torres, Penedes, Atrium Merlot, Spanien<br>2004er Vriesenhof, Merlot, Stellenbosch, S\u00fcdafrika<br>2002er Penfolds, Koonunga Hill Cabernet, Merlot Vintage, Australien<br>1999er Columbia Crest, Grand Estates Merlot, Washington State, USA<br>2003er Villa Pillo, Merlot St\u00b4Adele, Italien<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Weingala<br><\/strong>Donnerstag, 01.12.2007 \u201eGast-Haus\u201c, Heinrich-Hertz-Stra\u00dfe, Unna<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorsitzende, Reiner Sch\u00e4fer, begr\u00fc\u00dfte herzlich die zahlreich erschienenen G\u00e4ste in dem festlich geschm\u00fcckten \u201eGast-Haus\u201c und w\u00fcnschte einen sch\u00f6nen, genussvollen Abend. Unsere Kellermeister Detlef Krischek und Peter Schampera stellten die zum Men\u00fc ausgew\u00e4hlten Weine vor.<br>Der Abend wurde musikalisch von Wolfgang Jacobs und seinen Freunden begleitet.<br><br>Zur Begr\u00fc\u00dfung:<br>2006er Secco Blanc de Blanc<br>Weingut Beiser, Vendersheim Rheinhessen<br>Dazu gab es kleine regionale Empfangsh\u00e4ppchen<br>&#8212;&#8212;&#8212;-<br>Rehconsomm\u00e9 mit Waldpilzen<br>&#8212;&#8212;&#8212;-<br>Schweinefilet \u201eColbert\u201c nach Simmel: \u201eEs muss nicht immer Kaviar sein\u201c<br>Pastinakenkartoffelp\u00fcree<br>Wirsingsalat<br>&#8212;&#8212;&#8212;-<br>Rehragout mit Birne und Preiselbeeren<br>Sp\u00e4tzle und Apfelrotkohl<br>&#8212;&#8212;&#8212;-<br>Die Weine zum Men\u00fc:<br><br>2006er Wei\u00dfer Burgunder, Selektion &#8211; Goldene Kammerpreism\u00fcnze<br>Weingut Manz, Weinolsheim, Rheinhessen<br><br>2006er Fr\u00fchburgunder, Weinolsheimer Kehr, Pauline \u2013 Holzfass<br>Weingut Manz, Weinolsheim, Rheinhessen<br>&#8212;&#8212;&#8212;-<br>Nachtisch:<br>Bratapfelkompott mit Vanilleeis<br><br>Dazu:<br>2006er Gelber Muskateller QbA<br>Weingut Korell, Johannishof, Bad Kreuznach, Nahe<br>&#8212;&#8212;&#8212;-<br>Weine nach dem Men\u00fc:<br><br>2005er Wolftrap, Cuv\u00e9e<br>Estate Boeckenhottkloof, Franschhoek, S\u00fcdafrika<br><br>2005er Riesling Briedeler Herzchen Sp\u00e4tlese feinherb<br>Wein- und Sektgut Schneider-Ries, Briedel an der Mosel<br>&#8212;&#8212;&#8212;-<br>Zum kr\u00f6nenden Abschluss:<br>Kuchen aus eigener B\u00e4ckerei, dazu eine Kaffeeauswahl vom Feinsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NeujahrsempfangDonnerstag 04.01.2007 im Nicolaihaus Unna Zum Neujahrsempfang lud Reiner Sch\u00e4fer ins Nicolaihaus ein und viele, viele kamen.Am Anfang eines neuen Jahres bietet ein Treffen eine gute Gelegenheit das alte Jahr gemeinsam mit den Weinfreunden Revue passieren zu lassen und auf &hellip; <a href=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=4914\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"parent":3098,"menu_order":2007,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-4914","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4914"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4914\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4981,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4914\/revisions\/4981"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3098"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}