{"id":5088,"date":"2024-12-30T16:40:25","date_gmt":"2024-12-30T15:40:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=5088"},"modified":"2024-12-30T16:49:08","modified_gmt":"2024-12-30T15:49:08","slug":"weinreise-suedpfalz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=5088","title":{"rendered":"Weinreise S\u00fcdpfalz"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Donnerstag, 22.10.2015 bis Sonntag, 25.10.2015<\/p>\n\n\n\n<p>29 Weinfreundinnen und Weinfreunde nahmen an der Weinreise in die \u201eToskana Deutschlands\u201c, der S\u00fcdpfalz, teil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erster Tag, Donnerstag 22. Oktober<\/strong><br>Unsere Weinreise mit dem Bus begann um 7:45 Uhr in Strickherdicke und um 8 Uhr am Bahnhof Unna. Nach der Begr\u00fc\u00dfung und der Verteilung von Info-Material konnten sich alle Teilnehmer entspannen, denn die Busfahrt mit unserem Busfahrer Christian verlief ruhig und ohne Probleme. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir den Rasthof \u201eTaunusblick\u201c zu einer \u00be-st\u00fcndigen Rast. Monika und Hermann versorgten die Gruppe mit Kaffee und frischem Butterkuchen der B\u00e4ckerei Stricker in Hemmerde. Weiterhin gab es einen trockenen Pf\u00e4lzer Auxerrois vom Weingut Seelos aus Rhodt unter Rietburg sowie einen rheinhessischen Secco, den Detlef gespendet hatte.<br>Auch die Weiterfahrt verlief entspannt, und so erreichten wir gegen 12.30 Uhr den pf\u00e4lzischen Ort Gro\u00dfkarlbach, wo wir in der Vinothek der Sektkellerei Schreier und Kohn von Herrn Schreier und seinen Mitarbeiterinnen schon erwartet wurden. Nach einem Begr\u00fc\u00dfungssekt (einem trockenen Riesling) konnten wir uns an einem typischen rustikalen Pf\u00e4lzer Buffet (Leberkn\u00f6del, Saumagen, grobe Bratwurst, Sauerkraut \u2026), das ein \u00f6rtlicher Metzger geliefert hatte, und passenden Weinen st\u00e4rken. Die anschlie\u00dfende Sektprobe, die Herr Schreier kompetent mit vielen Informationen zum Betrieb, zur eigenen Sektherstellung, der Lohnversektung f\u00fcr andere Betriebe, zu den Weinen sowie der zugrundeliegenden Arbeit im Weinberg und im Keller durchf\u00fchrte, war ein voller Erfolg. Wir waren uns einig, dass es selten Betriebe gibt, die so viel verschiedene in traditioneller Flascheng\u00e4rung hergestellte qualitativ hochwertige Rebsortensekte auf der Karte haben. Es war eine ausgezeichnete Adresse.<br>Am fr\u00fchen Nachmittag fuhren wir weiter zu unserem Aufenthaltsort f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage, das Hotel Prinzregent in Edenkoben. Das familiengef\u00fchrte und gepflegte 3 Sterne-Superior-Hotel liegt inmitten sch\u00f6ner Weinberge, bietet geschmackvoll eingerichtete Zimmer und ein kleines Schwimmbad mit Sauna. Das Hotel ist ein idealer Ausgangspunkt f\u00fcr Wanderer und Weinfreunde.<br>Nach dem Zimmerbezug und einem Kaffeetrinken mit verschiedenen Kuchen bestand ausreichend Gelegenheit spazieren zu gehen oder einfach nur auszuruhen, bevor wir am Abend im Restaurant des Hotels ein 3-Gang-Men\u00fc serviert bekamen und so den Abend gem\u00fctlich ausklingen lassen konnten.<br>Ein Teil der Weinfreundinnen und Weinfreunde ging anschlie\u00dfend noch nicht ins Bett, sondern traf sich zu einem oder auch mehreren \u201eAbsackern\u201c in der hoteleigenen Weinstube.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweiter Tag, Freitag 23. Oktober<\/strong><br>Heute hie\u00df es fr\u00fch aufzustehen, damit wir unser \u201eanstrengendes\u201c Programm schaffen konnten. Nach dem Fr\u00fchst\u00fccksbuffet startete unser Bus um 8:30 Uhr.<br>Um 9 Uhr besuchten wir das Institut f\u00fcr Rebenz\u00fcchtung Geilweilerhof in Siebeldingen. Das Institut verfolgt das Ziel, neue Rebsorten mit hoher Resistenz gegen\u00fcber Schaderregern der Rebe, witterungsbedingten Stressfaktoren und gleichzeitig hoher Weinqualit\u00e4t zu z\u00fcchten. Weitere Aufgaben sind die Erhaltungsz\u00fcchtung und das F\u00fchren der \u201eDeutschen Genbank Reben\u201c. Unser Besuch umfasste die Vorstellung des Instituts und seinen Aufgaben, speziell die Rebenz\u00fcchtung. Bei einem 1\u00bd-st\u00fcndigen Rundgang durch das Institut und den Au\u00dfenanlagen wurden wir mit \u00e4u\u00dferst interessanten z. T. auch komplexen wissenschaftlichen Details konfrontiert, so dass die zur Verf\u00fcgung stehende Zeit sehr schnell vorbei war. Den Abschluss bildet eine sehr interessante Weinprobe mit neu gez\u00fcchteten pilzresistenten Weinen.<br>Gegen 11:30 Uhr fuhren wir mit unserem Bus weiter nach Bad Bergzabern, wo wir gegen 12 Uhr die Pralinen- und Schokoladenmanufaktur Rebmann besuchten. Nach einem ausgezeichneten Mittagsimbiss (Fleeschknepp in Meerrettichso\u00dfe) im Caf\u00e9 der Manufaktur durften wir uns auf eine Pralinen- und Tr\u00fcffelprobe sowie der Schokoladenspezialit\u00e4t Rutecello, die wir mit zwei Weinen verkostet haben, freuen. Herr Koppenh\u00f6fer gestaltete die Probe sehr lebendig und mit vielen interessanten Hintergrundinformationen zur Pralinenherstellung. Die geplante Abfahrt mit unserem Bus verz\u00f6gerte sich etwas, da viele Teilnehmer noch s\u00fc\u00dfe \u00dcberraschungen kaufen mussten.<br>Gegen 14:15 Uhr verlie\u00dfen wir nun die Genussst\u00e4tte, um nach einer kurzen Busfahrt den Ort Schweigen-Rechtenbach zu erreichen. Schweigen ist vor allem bekannt durch das Deutsche Weintor, eines der Wahrzeichen der Pfalz, das den s\u00fcdlichen Beginn der Deutschen Weinstra\u00dfe markiert. Hier erwartete uns eine Weinprobe im renommierten VDP-Weingut Bernhart. F\u00fcr das von mehreren Generationen gef\u00fchrte Weingut im deutsch-franz\u00f6sischen Grenzbereich (2\/3 der Rebfl\u00e4che liegen auf els\u00e4ssischen Boden) hat die Qualit\u00e4t der Weine absoluten Vorrang. Die deutsch-franz\u00f6sische Ausrichtung des Weingutes und das Terroir geben den Weinen Komplexit\u00e4t und Struktur, die man riechen und schmecken kann. Den Schwerpunkt der Weinprobe haben wir in Abstimmung mit Herrn Bernhart auf die Burgunderlinie gelegt, die in den kalk und tonhaltigen Mergelb\u00f6den besonders gute Voraussetzungen finden und durch den Holzfass- bzw. Barriqueausbau gekennzeichnet waren. Unsere Weinprobe beinhaltete Wei\u00df- und Sp\u00e4tburgunder von Gutsweinen \u00fcber Ortsweinen, VDP-Erste Lage bis hin zu VDP-Gro\u00dfe Lage. Die hochwertigen Weine gl\u00e4nzten nicht nur durch ihre exzellente Qualit\u00e4t mit ausgezeichnetem Lagerpotential, sondern auch durch ihren entsprechenden Preis. Aber auch in den Guts- und Ortsweinbereich fanden wir bei moderaten Preisen hervorragende Qualit\u00e4ten.<br>Nach dem Ende der Weinprobe gegen 16:45 Uhr hatten wir noch etwas Zeit, um die benachbarte charmante Kleinstadt Wissembourg im Elsass zu besuchen. Die Stadt liegt am Fl\u00fcsschen Lauter, an jener Stelle der deutsch-franz\u00f6sischen Grenze, an der die Rheinebene in den Pf\u00e4lzerwald \u00fcbergeht. Wissembourg ist eine der architektonisch interessantesten St\u00e4dte des n\u00f6rdlichen Elsass und hat eine wechselhafte Geschichte aufzuweisen. Die Altstadt ist heute noch teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sie ist n\u00f6rdlicher Ausgangspunkt der Romanischen Stra\u00dfe, die im Elsass durch Orte mit Baudenkm\u00e4lern der Romanik f\u00fchrt. Hier bestand Gelegenheit zu einem kleinen Stadtbummel, zur Besichtigung der bekannten Kirche St. Peter und Paul und\/oder zum Besuch eines Caf\u00e9s.<br>Gegen 18 Uhr stiegen wir wieder in den Bus ein, um nach einer kurzen Fahrt die Weinstube im Winzerhof Otto Hey \u2013 ein umgebauter Kuhstall \u2013 im 5 km entfernten Oberotterbach aufzusuchen. Fast 100 Jahre hat die Familie Hey Weinbau betrieben, seit 2008 haben sie sich ausschlie\u00dflich auf Br\u00e4nde spezialisiert. Das rustikale Abendessen (Rumpsteak \u201ePf\u00e4lzer Art&#8220; mit Zwiebeln, Pommes Frites und Salat) mit ausgesuchten Weinen wurde von allen Teilnehmern wegen der ausgezeichneten Qualit\u00e4t sehr gelobt. Einen H\u00f6hepunkt bildete danach ein s\u00fc\u00dfer mit Apfelscheiben belegter Flammkuchen &#8222;Destille&#8220;, der jeweils mit Pf\u00e4lzer Apfelbrand am Tisch flambiert wurde. Eine Spezialit\u00e4t des Hauses. Zum Abschluss erz\u00e4hlte uns Otto Hey mit viel Fachwissen und Herzblut einiges \u00fcber die Herstellung und die Eigenschaften seiner Destillate. Selbstverst\u00e4ndlich durfte auch eine kleine Probe der eigenen Br\u00e4nde nicht fehlen.<br>Um 22:15 Uhr traten wir, sichtlich geschafft, die R\u00fcckfahrt zu unserem Hotel in Edenkoben an, das wir nach einer guten halben Stunde Fahrzeit erreichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dritter Tag, Samstag 24. Oktober<br><\/strong>Nach dem \u201eanstrengenden\u201c Programm am gestrigen Tag lie\u00dfen wir es heute ruhiger angehen. Die Abfahrt mit dem Ziel Speyer war um 9 Uhr. Die Stadt Speyer ist die historisch und kulturell wichtige Stadt am Oberrhein. Als r\u00f6mische Gr\u00fcndung ist sie eine der \u00e4ltesten St\u00e4dte Deutschlands. Im Mittelalter war Speyer als freie Reichsstadt eine der bedeutungsvollsten St\u00e4dte des Heiligen R\u00f6mischen Reiches Deutscher Nation. Der Kaiserdom, die Kathedrale des Bistums Speyer, z\u00e4hlt zu den beachtenswertesten Baudenkm\u00e4lern der Romanik und ist die gr\u00f6\u00dfte erhaltene romanische Kirche in Europa.<br>Nach der Ankunft erwarteten uns um 10 Uhr zwei Domf\u00fchrer. Nach Teilung der Gruppe begann eine sehr interessante F\u00fchrung durch den Kaiserdom. Im Anschluss f\u00fchrten uns zwei Stadtf\u00fchrer bei einem Spaziergang zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten dieser Stadt, deren mediterranes Flair bei herrlichem Wetter alle Teilnehmer begeisterte. Im Anschluss am fr\u00fchen Mittag blieb ausreichend Zeit, um auf eigene Faust Speyer weiter zu erkunden, bzw. ein Mittagsimbiss in einem der vielen Lokale einzunehmen.<br>Um 13:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus weiter zum Weingut Klaus Meyer im \u201eTraminerdorf\u201c Rhodt unter Rietburg, das wir nach einer guten halben Stunde erreichten. Das idyllische Dorf steht f\u00fcr Romantik pur. In Rhodt befindet sich die \u00e4lteste Weinanpflanzung der Welt. Diese existierte laut m\u00fcndlicher \u00dcberlieferung bereits vor dem 30-j\u00e4hrigen Krieg und somit seit fast 400 Jahren. Alte \u201cknorzige\u201d Traminer-Rebst\u00f6cke stehen immer noch in Ertrag. 2010 wurde dieser Weinberg vom Deutschen Weininstitut als einer der vier \u201eH\u00f6hepunkte der Weinkultur\u201c der Pfalz ausgezeichnet. Ein Hauptanziehungspunkt von Rhodt unter Rietburg ist die denkmalgesch\u00fctzte Theresienstra\u00dfe, eine \u00fcber 150 Jahre alten Kastanienallee mit Kopfsteinpflaster und dem Charme alter H\u00e4user. Die Theresienstra\u00dfe, auf der sich auch das Weingut Meyer befindet, f\u00fchrt zur 1852 fertiggestellten Villa Ludwigsh\u00f6he, dem Sommersitz von K\u00f6nig Ludwig I und seiner Frau Therese.<br>Das Weingut Klaus Meyer besitzt ca.14 ha Rebfl\u00e4che und wird heute, vor allem durch die innovativen Ans\u00e4tze des Sohnes Marius Meyer, der seit 2006 f\u00fcr den Ausbau der Weine allein verantwortlich ist, lobend im Gault-Millau und Eichelmann erw\u00e4hnt. Leider konnte Marius nicht wie geplant die Weinprobe selbst durchf\u00fchren, da er zu einer Weinprobe bei einem seiner wichtigsten Kunden, einer bedeutenden Hotelgruppe, nach Norddeutschland gerufen wurde. Sein Vater, Klaus Meyer, war nicht nur ein sehr guter Ersatz, sondern seine Entertainment-Qualit\u00e4ten bei der Weinprobe mit hervorragenden Weinen werden jedem als ein weiterer H\u00f6hepunkt unserer Reise in Erinnerung bleiben.<br>Gegen 16:45 Uhr fuhren wir zur\u00fcck zu unserem Hotel, das wir nach wenigen Minuten erreichten (einige sind auch zu Fu\u00df gegangen). Dort hatten wir Freizeit bis 19 Uhr.<br>Im festlich gedeckten Wintergarten des Hotels erwartete uns nicht nur ein 4-g\u00e4ngiges Men\u00fc von exzellenter Qualit\u00e4t, sondern auch dazu ausgesuchte Weine, die vom bodenst\u00e4ndigen Winzer Peter Seelos aus Rhodt unter Rietburg mit viel Sachverstand kommentiert wurden.<br>Zum Feldsalat mit ger\u00f6stetem Speck und Croutons wurde ein Sp\u00e4tburgunder blanc de noir und ein trockener Silvaner gereicht. Beides eine gute Wahl. Ein Sp\u00e4tburgunder Wei\u00dfherbst Sp\u00e4tlese zur Kraftbr\u00fche mit Pistazienkl\u00f6\u00dfchen wurde kontrovers diskutiert. Aber Wein zur Suppe ist immer schwierig. Ein Highlight war die Hauptspeise. Wahlweise gab es Medaillons vom Rehr\u00fccken in Preiselbeerrahmsauce, Speckrosenkohl und Nusssp\u00e4tzle oder Filet Mignon vom Rind auf buntem Gem\u00fcse, Schalotten-Tr\u00fcffelsauce und Kartoffelpl\u00e4tzchen. Hierzu wurde ein St. Laurent und als Experiment ein Grauburgunder Kabinett gereicht. Zu beiden Speisen war der St. Laurent perfekt. Obwohl vorher klar war, dass der Grauburgunder es zum Fleisch schwer hatte, war es doch interessant zu erfahren, wie er sich zu den Beilagen (insbesondere zu Nusssp\u00e4tzle und zum Speckrosenkohl) verhalten hat. Der Nachtisch, ein Vanilleparfait mit Waldbeerkompott, wurde von einer Gew\u00fcrztraminer-Sp\u00e4tlese begleitet. Obwohl grunds\u00e4tzlich eine gute Kombination, h\u00e4tte der Wein durchaus noch etwas mehr Restzucker haben k\u00f6nnen. Die vielen Diskussionen zu den Speisen und zu den Weinen zeigten, dass es durchaus unterschiedliche Meinungen zur richtigen Wein- und Speisenkombinationen gibt und letztlich der eigene Geschmack und die eigenen Vorlieben entscheidend sind.<br>Ein gro\u00dfes Lob von allen Beteiligten erhielt nicht nur die K\u00fcche, sondern auch Peter Seelos f\u00fcr seine Informationen zu den Weinen, zur Weinherstellung und \u00fcber die Region. Insbesondere wurde auch die sehr gute Weinqualit\u00e4t hervorgehoben. In lockerer und fr\u00f6hlicher Stimmung l\u00f6ste sich die Runde nach Kaffee und Digestif auf, um in der hoteleigenen Weinstube den einen oder anderen Absacker zu sich zu nehmen oder direkt ins Bett zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vierter Tag, Sonntag 25. Oktober<\/strong><br>Nach dem Fr\u00fchst\u00fccksbuffet und Koffer packen verabschiedeten wir uns gegen 10 Uhr von unserem Hotel. Um auch unseren R\u00fcckfahrtag dem Wein zu widmen, steuerten wir als n\u00e4chstes Ziel das Weingut Meyer in Heuchelheim-Klingen an, das wir nach einer knappen halben Stunde Fahrt durch die herrliche herbstliche Rebenlandschaft erreichten. Das Familienweingut bewirtschaftet 17 ha Rebfl\u00e4che und wird heute vom Vater Karl-Heinz und seinem Sohn Andreas, der seit 2013 zu den Pf\u00e4lzer \u201eVDP.SpitzenTalenten\u201c geh\u00f6rt, geleitet. Nach einem Begr\u00fc\u00dfungssekt und einer fachkundigen Keller- und Betriebsf\u00fchrung mit Andreas Meyer und seiner Partnerin konnten wir in der neu erbauten Vinothek des Weingutes bei einer Weinprobe die Qualit\u00e4tsstufen des Betriebes kennenlernen. Die Probe unterstrich, warum Andreas Meyer in den Fachzeitschriften so hoch gelobt wird. Sehr gut waren die Burgunder-Weine. Eine \u00dcberraschung aber war insbesondere f\u00fcr unsere \u201eBordeaux-Liebhaber\u201c das Cuv\u00e9e \u201em\u201c und das Cuv\u00e9e \u201eM\u201c. Mit diesen Weinen hat Andreas Meyer eindrucksvoll demonstriert, dass, bei einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis, die franz\u00f6sische Machart in hervorragender Qualit\u00e4t auch bei uns m\u00f6glich ist. Den Abschluss unseres Besuches bildet ein Mittagessen bestehend aus einem auf Weinknorzen gegrilltem Spie\u00dfbraten mit Kartoffelsalat, eine leckere Spezialit\u00e4t des Hauses. Hierzu gab es Wasser und verschiedene Weine des Weingutes.<br>Um ca. 13:30 Uhr hie\u00df es Abschied nehmen. Bevor wir unsere R\u00fcckreise antraten statten wir noch der 20 km entfernten Schuhstadt Hauenstein einen Besuch ab, in der auch Deutsche<br>Schuhmuseum, in dem eine faszinierende Inszenierung der reichen Schuhkultur aus verschiedenen Epochen, Zeiten und Kontinente pr\u00e4sentiert sind, beheimatet ist. Da Allgemein aber nicht mehr das Bed\u00fcrfnis bestand die Ausstellung zu besuchen, konzentrierten sich die meisten Reiseteilnehmer darauf, im gr\u00f6\u00dften Schuh-Outlet-Zentrum Deutschlands einzukaufen und manches Schn\u00e4ppchen mitzunehmen und zus\u00e4tzlich nat\u00fcrlich auch einen Kaffee zu trinken.<br>Um 15:30 Uhr starteten wir dann zu unserer R\u00fcckfahrt nach Unna bzw. Fr\u00f6ndenberg, wo wir gegen 21 Uhr wohlbehalten wieder eintrafen.<br><br>Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die S\u00fcdpfalz nicht umsonst auch \u201eToskana Deutschlands&#8220; genannt wird. Die vielen Eindr\u00fccke, die herrliche herbstliche Rebenlandschaft aber auch das mediterrane Flair z. B. von Speyer betonen diesen Anspruch. \u00dcberzeugt hat uns die hohe Qualit\u00e4t der besuchten Winzer. Dies unterstreicht, warum der deutsche Wein in den letzten Jahren weltweit so einen Aufschwung erf\u00e4hrt.<br>Ich war als Organisator dieser Reise sehr erfreut \u00fcber den reibungslosen Ablauf und die sehr gute und harmonische Stimmung in der Gruppe. Dies ist nicht immer selbstverst\u00e4ndlich. Deshalb auch hierf\u00fcr ein herzliches Dankesch\u00f6n an alle Teilnehmer der Reise.<br><br>gez. Hermann Bley<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Donnerstag, 22.10.2015 bis Sonntag, 25.10.2015 29 Weinfreundinnen und Weinfreunde nahmen an der Weinreise in die \u201eToskana Deutschlands\u201c, der S\u00fcdpfalz, teil. Erster Tag, Donnerstag 22. OktoberUnsere Weinreise mit dem Bus begann um 7:45 Uhr in Strickherdicke und um 8 Uhr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/?page_id=5088\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"parent":5029,"menu_order":90,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-5088","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5088"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5088\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5099,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5088\/revisions\/5099"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-vom-hellweg.de\/alex\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}