Aktuelles

Veranstaltungskalender 1. Halbjahr 2019

Donnerstag, 03. Januar 2019, 19.30 Uhr
Neujahrsempfang
Ort: Atelier der Lindenbrauerei in Unna
Zu Beginn des neuen Jahres möchten wir wieder zu unserem inzwischen zur Tradition gewordenen gemütlichen Treffen einladen. Bei Handschnittchen und diversen Weinen aus unserem Weinkeller wollen wir miteinander im Gespräch bleiben und einen Ausblick auf die Veranstaltungen im neuen Jahr geben.

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19.30 Uhr:
Der Bernkasteler Ring:
Angestaubte Vereinigung oder dynamische junge Winzer?
Ort: Atelier der Lindenbrauerei in Unna
Die Winzervereinigung Bernkasteler Ring e. V. (Riesling-Weingüter im Bernkasteler Ring e. V.) wurde am 29. April 1899 in Bernkastel-Kues als Vereinigung von Weingutsbesitzern der Mittelmosel gegründet. Seit dem Jahr 1901 werden Riesling-Weinversteigerungen in Bernkastel-Kues durchgeführt. Auch heute werden die Weine der Mitgliedsbetriebe immer noch versteigert. Die Auktion findet jedes Jahr im September statt. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Bernkasteler Ring war schon damals die Art der Reben (=Riesling-Anbau), die Güte der Lagen, die Sorgfalt der Bebauung der Weinberge mit besonderem Augenmerk für die Pflege des Rieslings in den steilen Schieferlagen und die Qualität der Weine. Diese Grundsätze besitzen auch heute noch nach mehr als 100 Jahren ihre volle Gültigkeit. Heute umfasst der Bernkasteler Ring 35 Weingüter an Mosel, Saar und Ruwer von Wiltingen an der Saar bis nach Winningen an der Terrassen-Mosel auf über 250 km Flusslänge der Mosel. Unser Weinfreund Detlef Krischek, der regelmäßig an Versteigerungen des Bernkasteler Rings teilnimmt, wird mit uns im Rahmen einer virtuellen Reise einige Mitgliedsbetriebe des Berkasteler Rings vorstellen. Hierdurch haben wir Gelegenheit, die Qualität und Vielfalt der Riesling-Weine des Anbaugebietes Mosel kennen und schätzen zu lernen. Zur Verkostung kommen ausgesuchte Weine von mehreren Versteigerungen des Bernkasteler Rings.

Donnerstag, 21. März 2019, 19.30 Uhr
Alt und Jung im Weingut
Ort: Atelier der Lindenbrauerei in Unna
Ein großer Anteil an dem Qualitätssprung, den der deutsche Wein im letzten Jahrzehnt gemacht hat, ist auch der jungen Winzergeneration zuzuschreiben, die nach und nach in die Betriebe eingestiegen ist. Gut ausgebildet, experimentierfreudig, mit neuen Ideen und dem Wissen über neue önologische Verfahren sowie internationalen Erfahrungen, tragen sie mit ihrer Kreativität und mit Innovationen erheblich zur Weiterentwicklung der Weinbauregionen bei. Aber wie gestaltet sich der Einstieg in den elterlichen Betrieb in der Praxis? Wie arbeiten Alt und Jung kooperativ zusammen? Kann ein experimentierfreudiger Jungwinzer seine neuen Ideen und Ausbausstile tatsächlich umsetzen oder gefährdet er möglicherweise damit den Absatz an Bestandskunden? Wie können Tradition und neue Ideen in Übereinstimmung gebracht werden? Diese und weitere Fragen beantwortet unser heutiger Gast und Referent des Abends, der Winzer und Dipl.-Ing für Weinbau und Oenologie Kai Saulheimer aus Zotzenheim/Rheinhessen, der nach seinem Studium in Geisenheim und einem Auslandaufenthalt in Neuseeland vor acht Jahren in den elterlichen Betrieb eingestiegen ist. Das Familienweingut Saulheimer, dessen Wurzeln bis 1797 zurückgehen, bewirtschaftet heute eine Rebfläche von 14,5 ha. Zum Weingut gehört auch ein Gästehaus. Kai Saulheimer kümmert sich schwerpunktmäßig um die Weinbereitung, während der Senior Volker eher für die Vermarktung zuständig ist. Dagmar und Jasmin Saulheimer managen gemeinsam das Büro, das Gästehaus und den Weinverkauf und nicht zuletzt die nächste Wein- & Winzergeneration Aurelia und Liam. Selbstverständlich kommt an diesem Abend auch der Weingenuss nicht zu kurz. Begleitend zu seinen Ausführungen wird Kai Saulheimer uns ein Querschnitt der Weine des Weingutes präsentieren.

Donnerstag, 11. April 2019, 19.30 Uhr
Sensorische Vielfalt Deutscher Weine
Ort: Atelier der Lindenbrauerei in Unna
Die Vielfalt deutscher Weine ist beispiellos. Nicht nur unterschiedlichste Bodenverhältnisse, klimatische Bedingungen und Rebsorten der 13 deutschen Anbaugebiete sorgen für genussvolle Variationen, sondern zusätzlich auch die Handschrift und Philosophie der Winzer. Kann man Terroir schmecken? Wie zeigen sich Qualitätsunterschiede im Geschmack? Welchen Einfluss haben unterschiedliche Ausbaumethoden? Welchen sensorischen Einfluss haben Minerale? Wir freuen uns, dass wir zu diesem Thema wieder einmal Kurt Jannett vom Deutschen Weininstitut gewinnen konnten. Mit über 1.000 durchgeführten Seminaren und mehr als 20.000 Teilnehmern zählt Kurt Jannett zu den erfahrensten Seminarleitern im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen einer Degustation unterschiedlichster Weine werden wir die Geschmacksvielfalt und das Potential verschiedener deutscher Weine herausarbeiten und genießen.

Donnerstag, 09. Mai 2019, 19.30 Uhr
Italienische Weine
Ort: Atelier der Lindenbrauerei in Unna
Im Mai 2019, wenn die Beleuchtungskünstler der Familie Paulicelli aus Pisa die Unnaer wieder in Vorfreude auf die kommende Festa Italiana versetzen, nimmt unser Weinfreund Erhard Kaiser die Stimmung auf und präsentiert uns Weine aus süditalienischen Regionen, die zwar nichts mit der Festa, aber viel mit italienischer Genusskultur und Lebensfreude zu tun haben.

Samstag, 15. Juni 2019, 15.00 Uhr
Weinfreunde besuchen Ortsteile in der Hellweg-Region
Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
Das Ziel unserer diesjährigen Außenveranstaltung ist Fröndenberg/Ruhr. Auf Initiative unseres Weinfreundes Herbert Ziegenbein werden wir das Kettenschmiedemuseum besuchen, bei der natürlich eine Schmiedevorstellung nicht fehlen wird. Anschließend steht eine Besichtigung des Wasserwerks Fröndenberg-Menden GmbH auf dem Programm, das zu den modernsten Wasserwerken Deutschlands zählt. Traditionell werden wir den Tag mit einem gemütlichen Beisammensein, rustikalem Essen und passenden Weinen abschließen.

Vorankündigung:
Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am 04. Juli 2019 um 19.30 Uhr im Atelier der Lindenbrauerei statt.

Der Wein erfindet nichts, er schwatzt’s nur aus.
(Friedrich Schiller)

 

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